Basketball

Alba geht optimistisch ins Finale gegen Bayern München

Das Finale gegen die Bayern wird Alba zufolge hart und intensiv. Doch die Berliner sind optimistisch. Und dafür gibt es einen Grund.

Zuletzt spielten die Haupsttädter im März 2018 gegen die Bayern.

Zuletzt spielten die Haupsttädter im März 2018 gegen die Bayern.

Foto: Peter Kneffel / dpa

Berlin.  Mit viel Optimismus und noch mehr Selbstvertrauen greift Alba Berlin nach dem ersten Meistertitel seit zehn Jahren. „Darauf haben wir ein Jahr lang hingearbeitet“, sagt Luke Sikma, wertvollster Spieler der regulären Saison. Auch Kapitän Niels Giffey sieht gute Chancen: „Wir spielen gerade richtig guten Basketball. Jetzt wollen wir auch das Finale gewinnen“, so der 26-Jährige.

Dass der Gegner in der am Sonntag beginnenden Best-of-five-Serie (15.00 Uhr) FC Bayern München heißt, ist für die Berliner kein Zufall. „Es ist das Finale, auf das sich die ganze Saison zugespitzt hat“, meint Giffey und Mitspieler Akeem Vargas ergänzt: „Ein Bilderbuchfinale. Und die Partie, die sich insgeheim jeder gewünscht hat.“

„Es wird hart und intensiv“

Zuletzt stand Alba vor vier Jahren im Finale ­ und verlor gegen Bayern. Und auch dieses Mal sind die Berliner nur Außenseiter. Die Bayern haben in einem möglichen Entscheidungsspiel den Heimvorteil, haben das höhere Budget und mehr Erfahrung im Team. „Das wird sehr schwer für uns“, erwartet Sport­direktor Himar Ojeda.

Besonders wichtig wird deshalb die Auftaktpartie werden. „Es wird hart und intensiv“, glaubt Giffey. Besonders unter dem Korb könnte sich die Partie entscheiden. Center Bogdan Radosavljevic ist aber dennoch optimistisch: „Wir können da mithalten.“

Zuletzt gewann Alba gegen die Bayern

Der Respekt gegenüber den Bayern ist groß. „Sie sind das beste Team der Liga, haben den Pokal geholt und standen im Halbfinale des Eurocups“, sagt Sikma. Deshalb will ALBA versuchen, die Bayern gar nicht erst ins Laufen kommen zu lassen. „Über Sieg oder Niederlage werden Kleinigkeiten entscheiden“, meint Ojeda.

Zuletzt begegneten sich beide Teams Ende März. Damals gewann ­ALBA klar 91:72 in München. „Der Sieg kam unter ganz anderen Umständen zustande“, so Trainer Aito Garcia Reneses. Nach der Niederlage hatte sich Bayern von Coach Sasa Djordjevic getrennt, nun steht Dejan Radonjic an der Seitenlinie. ALBA schaue eher auf sich selbst:„Entscheidend wird sein, ob wir zu 100 oder nur zu 95 Prozent unseren Basketball spielen werden“, betont Aito.