Basketball

Alba Berlin schlägt Ulm und trifft jetzt auf Oldenburg

Die Berliner kamen im letzten Spiel der Hauptrunde zu einem 102:73-Erfolg. Im Playoff-Viertelfinale wartet jetzt Oldenburg.

Dennis Clifford steigt hoch zum Korb (Archivbild)

Dennis Clifford steigt hoch zum Korb (Archivbild)

Foto: pa

BerlinEs muss schon noch erwähnt werden, dass Albas Basketballteam im letzten Spiel der Bundesliga-Hauptrunde Ulm am Dienstag in der Mercedes-Benz Arena mit 102:73 (51:42) bezwang. Weitaus interessanter waren jedoch die anderen Partien, in denen sich zeitgleich entschied, dass die Berliner im Viertelfinale auf die Oldenburger Baskets treffen. Dass Alba als Zweiter im Play-off bis ins Halbfinale Heimrecht haben würde und Ulm die Runde der letzten Acht verpasst, hatte bereits zuvor festgestanden.

Die Oldenburger verloren ihre Play-off-Generalprobe zu Hause gegen die Frankfurt Skyliners mit 74:90, in den beiden Duellen gegen Alba waren sie in eigener Halle mit 81:88 und in Berlin mit 81:93 unterlegen – die Rollen sind also klar verteilt. „Wir sind sicherlich das bessere Team, aber das müssen wir auch beweisen. Wir treffen auf ein erfahrenes Team und im Play-off gehen die Uhren anders“, sagte Marius Grigonis, der gegen Ulm wie Peyton Siva auf 13 Punkte kam. Dennis Clifford, mit 17 Zählern bester Werfer der Berliner, freute sich, dass er und seine Mannschaft die Hauptrunde „mit einem überzeugenden Sieg“ beendet haben. „Wir haben hart für Platz zwei gearbeitet, jetzt wollen wir uns auch dafür belohnen“, sagte Albas 2,13-m-Mann. Die Termine für die ersten beiden Heimspiele der „Best of five“-Serie stehen bereits fest. „Oldenburg wird am 5. Mai (18.15 Uhr) und 12. Mai (18 Uhr) in der Mercedes-Benz Arena zu Gast sein.“

Vom Spiel gegen Ulm das Wichtigste zuerst: Es gab bei den Berlinern keine weiteren Verletzungen. Was Coach Aito Reneses sicherlich mit Erleichterung zur Kenntnis genommen haben dürfte, denn gegen die Schwaben fehlten bereits Tim Schneider, Joshiko Saibou und Spencer Butterfield mit verletzten Knöcheln. So kurz vor dem Play-off-Start eine „Vorsichtsmaßnahme“, wie Co-Trainer Thomas Päch sagte. Für die Drei komplettierten die 18-jährigen Jonas Mattisseck und Hendrick Drescher sowie der US-Youngster Steve Vasturia (23) den Kader, die auch alle zum Einsatz kamen. Vasturia stand sogar in der ersten Fünf und kam in rund 25 Minuten auf acht Punkte und vier Assists.

Trotz der nur noch geringen statistischen Bedeutung der Partie erlebten die 8899 Zuschauer ein ordentliches Basketballspiel. Es war zu sehen, dass Alba nach dem 87:102-Ausrutscher zwei Tage zuvor nicht mit zwei Niederlagen in Folge ins Play-off starten und die Ulmer sich mit Anstand aus der Saison verabschieden wollten. Wirklich eng war die Partie jedoch nur bis zum 35:31 Mitte des zweiten Viertels. Eine realistische Siegchance hatten die Gäste nie. Theo Breiding

Die weiteren Viertelfinals: Bayern München (1.) – Frankfurt Skyliners (8.), Ludwigsburg (3.) – Bayreuth (6.), Bamberg (4.) – Bonn (5.).