Europacup

Alba erteilt Partizan Belgrad eine Lehrstunde

Die Berliner lassen sich auf dem Weg in die Top 16 nicht aufhalten und lassen sich von der Heimstärke der Serben nicht bremsen.

Stefan Peno sorgte mit seinen sieben Punkten für klare Verhätlnisse in Belgrad

Stefan Peno sorgte mit seinen sieben Punkten für klare Verhätlnisse in Belgrad

Foto: Nicolas Armer / dpa

All jene, die sich um Albas Basketballteam nach den beiden Bundesliga-Niederlagen gegen den FC Bayern und in Bayreuth Sorgen gemacht haben, können jetzt wieder ruhiger schlafen. Das Team von Trainer Aito Reneses fand im Eurocup zu alter Stärke zurück und gewann bei Partizan Belgrad 96:80 (54:40). Für die Berliner war es in der Hauptrunde der fünfte Sieg im sechsten Spiel, mit dieser Bilanz ist ihnen der Einzug in die Top 16 wohl nur noch durch eine bislang unbekannte mathematische Formel zu nehmen. Beste Berliner Werfer waren mit jeweils 20 Punkten Spencer Butterfield und Marius Grigonis.

Bereits im Hinspiel hatte Alba das Team aus Serbien mit 111:85 deklassiert, aber man war ob der vermeintlichen Heimstärke Partizans mit gehörigem Respekt nach Belgrad gereist. Mehr als ein kurzes Aufbäumen hatten die Gastgeber jedoch nicht zu bieten. Nach dem Mini-Rückstand (12:15/7.) sah Reneses, dass seine Mannschaft ihren „Rhythmus fand“ und in der Folge „länger die Intensität aufrecht erhalten konnte“. Etwas weniger diplomatisch ausgedrückt: Partizan bekam in der Folge eine Lehrstunde, weil Alba nicht zum ersten Mal in dieser Saison Spielwitz und Aggressivität aufrecht erhalten konnte, egal, wer auf dem Parkett stand.

Als sich Alba absetzte, waren mit Grigonis und Stefan Peno (sieben Punkte) zwei Spieler die treibenden Kräfte, die nicht in der ersten Fünf gestanden hatten. Zur Halbzeit führten die Berliner bereits mit 54:40, dass nach den 62:43 (25.) bei Reneses’ Männern Biss und Konzentration eine kurze Zeit lang nachließen, blieb eine Randnotiz. Am kommenden Sonnabend (18 Uhr, Livestream bei Telekom Sport) dürfte auf Albas Profis in der Bundesliga in Oldenburg eine merklich größere Herausforderung als in Serbien warten.