Basketball

2,16-Meter-Riese komplettiert Albas Center-Garde

| Lesedauer: 2 Minuten
Theo Breiding
Durchaus beweglich ist der neue Alba-Center Dennis Clifford (r.) – obwohl der Amerikaner immerhin 2,16 Meter lang ist

Durchaus beweglich ist der neue Alba-Center Dennis Clifford (r.) – obwohl der Amerikaner immerhin 2,16 Meter lang ist

Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com

Alba hat seinen fünften Zugang für die neue Basketball-Saison verpflichtet. Aus den USA kommt Center Dennis Clifford (25) nach Berlin.

Eigentlich könnte es morgen los gehen, denn aus dem Gemunkel vom Wochenende ist am Montag Realität geworden. Der US-Center Dennis Clifford, 25 Jahre alt und stattliche 2,16 Meter groß, unterschrieb einen Vertrag für ein Jahr bei Alba Berlin. Damit ist der achtmalige deutsche Basketball-Meister mit der Planung für die kommende Saison einen großen Schritt vorangekommen. Denn bekanntermaßen sind Spieler jenseits der 2,10 Meter deutlich rarer gesät als kleinere.

Er spielte im Farmteam der Golden State Warriors

„Dennis ist auf beiden Seiten des Feldes effektiv und arbeitet solide. Er kann links wie rechts abschließen, ist ein guter Passer, ein aggressiver Verteidiger und stark im Rebound“, urteilt Sportdirektor Himar Ojeda über seine jüngste Verpflichtung, die in der vergangenen Saison für das Farmteam von NBA-Champion Golden State, die Santa Cruz Warriors in der NBA Developement League (D-League) spielte. Dort machte Clifford im Schnitt 11,9 Punkte, holte 8,1 Rebounds pro Partie und wurde für das Allstar Game nominiert.

Für seine Größe von 2,16 Metern ist er außerdem sehr beweglich“, erklärt Ojeda weiter, habe „nach einer sehr guten Saison in der D-League noch das Potenzial, ein höheres Level zu erreichen“. Das soll ihm in Berlin gelingen. Clifford selbst sieht sich „als mannschaftsdienlichen Spieler, ich mag es, zu verteidigen und den Ball zu passen“. Alba sei „ein sehr traditionsreicher Klub – für mich die optimale Situation als Mensch und als Spieler“.

Gesucht wird jetzt noch ein Spielmacher neben Siva

Mit ihm ist die Mannschaft unmittelbar in Korbnähe mehr als solide besetzt. Bogdan Radosavljevic (24/2,13 m) ist nur unwesentlich kleiner, und wenn Kresimir Nikic (18/2,15 m), der bei Alba sogar für fünf Jahr unterschrieb, wirklich eines der größten europäischen Talente ist, dürfte auch der junge Kroate bald mit unter den Körben eingreifen.

Mit Luke Sikma (27/2,03 m) und Tim Schneider (19/2,08 m) aus dem eigenen Nachwuchs ist Berlins Team auf der etwas kleineren Position des Power Forward ebenfalls komplett. Gesucht wird noch „ein Spielmacher als Unterstützung für Peyton Siva“, erklärt Ojeda. Ein weiterer Zugang soll das Team auf den mittleren Positionen abrunden, die bislang Niels Giffey, Akeem Vargas und Joshiko Saibou abdecken. Mindestens einer der beiden sollte einen deutschen Pass haben, was die Suche etwas erschwert. Aber noch ist ja Zeit. Coach Aito Reneses bittet erst am 14. August zum ersten Training.