Basketball

Alba macht sich mit Sieg gegen Bayreuth Mut für das Play-off

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Theo Breiding
Der Alba-Fantalk nach Spiel gegen Bayreuth

Der Alba-Fantalk nach Spiel gegen Bayreuth

Alba Fantalk nach dem 77:76 Sieg gegen Bayreuth. Malcolm Miller stellt sich den Fragen.

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In einem hart umkämpften Match hat sich Alba gegen medy Bayreuth 77:76 durchgesetzt.

Die 10.881 Zuschauer sahen in der Mercedes-Benz Arena harte Arbeit und ein Vorgeschmack auf das Play-off, in dem sich beide Teams möglicherweise Anfang Mai erneut gegenüberstehen werden. Sie erlebten einen Abend, der Albas Team Mut machen sollte, denn die Berliner besiegten als Tabellenfünfter in allerletzter Sekunde den Vierten Bayreuth mit 77:76 (28:31).

„Bayreuth hat gezeigt, dass sie sich schon die ganze Saison über als sehr gutes Team präsentieren“, sagte Engin Atsür: „Ich denke, wir können stolz auf uns sein.“ Das Ende beschrieb Atsür aber als „bitter“, weil sich die Gäste nach dem 96:98 im Hinspiel mit einem Dreier in der Schlusssekunde den direkten Vergleich sicherten. Ob der allerdings zum Tragen kommt, ist fraglich. Alba hat noch immer drei Niederlagen mehr auf dem Konto als die Franken.

In zehn Minuten nur 13 gegnerische Punkte zuzulassen, zeugt von guter Verteidigungsarbeit. Was sich allerdings relativiert, wenn man wie Alba selbst nur zehn eigene Zähler erzielte. Der Stand nach dem ersten Viertel belegt zudem, dass beide Teams unter 30 Prozent ihrer Würfe, also ausgesprochen miserabel trafen. Die Berliner taten sich auch weiterhin schwer. Erst beim 10:22 (13.) wurde die Wurfausbeute vor allem dank Elmedin Kikanovic deutlich besser. Nachdem Kapitän Dragan Milosavljevic die Partie jeweils zum 24:24 und 26:26 (18.) ausgeglichen hatte, war der Rückstand zur Halbzeit mit 28:31 zumindest überschaubar. Defensive war noch immer Trumpf, aber Alba spielte jetzt besser. Was vorerst allerdings nur dazu reichte, den Rückstand nicht erneut zweistellig werden zu lassen.

Die Mannschaft von Ahmet Caki lief weiter hinterher, weil sie erneut beim Duell unter den Körben bis weit ins dritte Viertel unterlegen war. Auch aufgrund zu vieler Ballverluste drohte beim 36:45 (24.) wieder eine Vorentscheidung zu Ungunsten der Gastgeber. Die aber kamen mit großem Kampf zurück und nach Niels Giffeys 51:50 (33.) war die Bühne für ein dramatisches Finale gerichtet. 88 Sekunden vor dem Ende stand die Partie beim 67:67 noch immer auf der Kippe. Erst dann machten Milosavljevic (19 Punkte) und Elmedin Kikanovic (17) sowie Malcolm Miller den Berliner Sieg klar. Ein großes Comeback, dem Bayreuths Kyan Anderson mit dem allerletzten Wurf allerdings den ganz großen Glanz nahm.