Basketball

Alba-Trainer Caki sieht sein Team auf einem guten Weg

Albas Cheftrainer Ahmet Caki hat noch viel Arbeit vor sich

Albas Cheftrainer Ahmet Caki hat noch viel Arbeit vor sich

Foto: Rainer Jensen / dpa

Bei der Niederlage in Bayreuth offenbart Alba erneut große Defizite in der Verteidigung. Trainer Ahmet Caki sieht aber auch Positives.

Berlin.  Alba Berlin kassierte beim 96:98 in Bayreuth bereits seine vierte Niederlage im siebten Saisonspiel in der Basketball-Bundesliga. Wieder einmal fast hundert Punkte gegen die vor Kurzem noch am meisten gefürchtete Verteidigung des Landes. Doch Trainer Ahmet Caki, seit dem Sommer im Amt, sagte: „Ich möchte beiden Teams zu ihrer Leistung gratulieren. Sie haben bis zur letzten Sekunde am Limit gespielt.“

Riesige Lücken in der Defensive

Das ist nicht zu hoffen. Medi Bayreuth gewann zwar zum sechsten Mal in Folge und ist bisher die Überraschung der Bundesliga. Doch mit 96 Punkten sollte dieser Gegner zu schlagen sein. Wenn, ja wenn nicht in der Alba-Verteidigung erneut riesige Lücken geklafft hätten.

Da sollte das Limit noch lange nicht erreicht sein. „Wir wollten eine etwas bessere Defensive spielen“, gab Caki zu, der allerdings auch gesehen hatte, „dass wir auf einem guten Weg sind“.

Niels Giffey überzeugt

Dieser Weg wird kein leichter sein. Mit Tony Gaffney und Malcolm Miller (beide Handbruch) fallen zwei wichtige Spieler noch lange aus. Paul Carter, das wurde in Bayreuth erneut sichtbar, ist keine Verstärkung für Alba.

Um so mehr bewies Niels Giffey mit seiner starken Vorstellung (14 Punkte/9 Rebounds), dass Caki ihm ruhig mehr vertrauen könnte. Und warum eine Mannschaft mit solchen Verteidigungsproblemen wie Alba erneut auf einen Einsatz von Akeem Vargas verzichtete, bekannt als besonders giftiger Manndecker? Das Team ist noch lange nicht am Limit.

( diw )