Basketball

Alba beendet die Niederlagenserie in der Bundesliga

Den drei Pleiten zuvor folgt ein knappes 91:87 gegen Göttingen. Die Souveränität gegen einen mäßigen Gegner fehlte jedoch.

Albas Cheftrainer Ahmet Caki kann sich über einen Sieg freuen

Albas Cheftrainer Ahmet Caki kann sich über einen Sieg freuen

Foto: Rainer Jensen / dpa

Berlin.  Es war keine Gala, aber Alba konnte zumindest die Serie der drei schmerzhaften Bundesliga-Niederlagen zuvor beenden. Die Berliner schlugen, wenn auch nur äußerst knapp, die BG Göttingen vor 8177 Zuschauern in der Mercedes-Benz Arena mit 91:87 (44:39).

Nur ab und an war zu erahnen, wie sich Coach Ahmed Caki den Basketball, den Alba einmal spielen soll, vorstellen könnte. Sicherlich auch durch das gemeinschaftliche Erfolgserlebnis im Eurocup am vergangenen Mittwoch im spanischen Bilbao befördert, begann sein Team mannschaftlich geschlossener als zuvor, wobei es aber nicht durchgängig blieb. „Bilbao hat uns auch viel Kraft und Emotionen gekostet“, sagte Dragan Milosavljevic später und gab zu: „Wir haben sicherlich nicht gut gespielt.“

Abwehr lässt viele Rebounds zu

Schließlich war mit Göttingen ein Team zu Gast, dass die Berliner klar dominieren sollten – und das taten sie am Sonnabend nicht. Woran eine oft zu löchrige Verteidigung Schuld war und auch abermals große Schwächen beim Rebound, die den Gästen immer wieder zweite Chancen bescherten. Maximal mit sieben Punkten führte Alba in der ersten Hälfte (20:13/10.), lag aber auch aufgrund fehlender Konstanz 38:39 (19.) zurück, bevor es dann doch mit einem 44:39 in die Pause ging.

Der zweite Durchgang verlief ähnlich. Alba setze sich mal ab – wie durch die beiden Dreier von Engin Atsür zum 62:56 (28.) –, musste aber bald wieder zittern. Zu den schon angesprochenen Schwächen gesellten sich Ballverluste und eine schlechte Wurfauswahl.

Sieg erst in letzter Minute

In der Schlussphase lag Cakis Mannschaft abermals mehrfach hinten (78:79/37.), bevor Milosavljevic und Peyton Siva in den letzten 60 Sekunden das Happyend perfekt machten. Siva kam wie Dominique Johnson auf 17, Elmedin Kikanovic sogar auf 20 Punkte. Atsür gestand lächelnd, er sei „glücklich, gewonnen zu haben. Ein wichtiger Sieg nach den drei Niederlagen zuvor.“

Am Mittwoch wartet auf Alba ein Gegner ganz anderen Kalibers. Dann nämlich ist Khimki Moskau im Eurocup in Berlin zu Gast (20 Uhr).