Basketball

Alba startet mit klarer Niederlage in das Play-off

| Lesedauer: 2 Minuten
Theo Breiding
Auch hier zieht Alba den Kürzeren: Der Frankfurter Quantez Robertson (l) setzt sich gegen Albas Dragan Milosavljevic durch

Auch hier zieht Alba den Kürzeren: Der Frankfurter Quantez Robertson (l) setzt sich gegen Albas Dragan Milosavljevic durch

Foto: Frank Rumpenhorst / dpa

Nach einem 66:83 gegen die Skyliners Frankfurt steht Alba im zweiten Play-off-Spiel unter Druck. Die Probleme waren offensichtlich.

Frankfurt.  Das Basketball-Team von Alba Berlin startete bei den Frankfurt Skyliners mit einer ernüchternden Vorstellung in das Viertelfinale der Bundesliga (BBL). Einige Sprints, mit denen die Berliner bereits große Rückstände verkürzten, und eine Überlegenheit bei den Rebounds waren die einzigen Lichtblicke, Alba verlor mit 66:83 (31:40).

Nachdem die Partie auf Augenhöhe begonnen hatten, schwanden die Hoffnungen der Berliner schnell, die Skyliners im ersten Spiel der „Best of five“-Serie in deren eigener Halle zu überraschen.

Beide Teams gehörten in der Verteidigung zu den besten der Hauptrunde, und so legten sie auch los. Den Unterschied machte dann, dass die Frankfurter die Berliner Defensive besser auszuspielen wussten.

Zu viele Extra-Pässe endeten in Ballverlusten

Alba hingegen zeigte sich im Angriff wie schon zuletzt wenig geschlossen. Genau das hatte man vergangene Woche im Mini-Trainingslager im Bundesleistungszentrum in Kienbaum abstellen wollen. Der Extra-Pass für den Mitspieler endete viel zu oft als Ballverlust, allein in der ersten Halbzeit waren es 13, insgesamt 22.

Nach dem zweiten Dreier von Frankfurts Quantez Robertson lag Alba 8:18 (8.), nur vier Minuten später sogar mit 13:28 zurück. „Wir haben zwar den Ball besser rotiert“, fand der Berliner Niels Giffey, „aber viel zu lange Serien der Frankfurter zugelassen.“

Das schon so früh drohende Debakel wendeten vorerst Will Cherry und Brandon Ashley ab, die ihr Team auf 25:30 (17.) heranbrachten. Nach zwei Dreiern von Jordan Theodore ging es mit einem halbwegs erträglichen 31:40 in die Pause.

90 Sekunden nach der Pause wieder Auszeit

Alba kam erst spät zum zweiten Durchgang zurück aufs Parkett, aber was immer Sasa Obradovic so lange besprochen hatte, fruchtete nicht. Bereits nach eineinhalb Minuten hatte Albas Coach erneut Gesprächsbedarf, als er nach einer 0:8-Serie zum 31:48 eine Auszeit nahm.

Die einzige Stärke der Berliner, die bessere Arbeit beim Rebound, hatte bislang nicht gereicht, das Spiel offen zu halten, und dabei blieb es auch in der Folge. Frankfurt traf 13 von 28 Dreiern, Alba 5 von 17, spätestens nach Theodores Distanzwurf zum 42:63 (28.) war das Spiel für die Berliner verloren.

Am Mittwoch geht die Serie, ausnahmsweise in der Schmeling-Halle (19.30 Uhr), weiter. Da ist wohl ein Sieg schon fast überlebenswichtig.