Basketball

Eine starke Halbzeit zu wenig – Alba verliert in Bamberg

Trotz guten Beginns und mehrfacher Führung verliert Alba beim Favoriten mit 64:80. Am Ende hielt sich die Niederlage in Grenzen.

Trainer Sasa Obradovic musste am Ende die Niederlage akzeptieren

Trainer Sasa Obradovic musste am Ende die Niederlage akzeptieren

Foto: nph / Engler / picture alliance / nordphoto

Bamberg/Berlin.  Alba Berlin hat in der Basketball-Bundesliga bei Tabellenführer Brose Bamberg die erwartete 64:80 (35:34)-Pleite kassiert. Eine starke erste Halbzeit reichte am Ende nicht, um beim souveränen Klassenprimus für eine Überraschung zu sorgen. Trotz Niederlage bleiben die Berliner auf Platz sechs.

Beide Mannschaften agierten in der Defense von Beginn an konsequent. So gab es zunächst nur wenig Körbe. Erst nach drei Minuten erzielte Dragan Milosavljevic die ersten Punkte für Alba. Aber danach fanden die Berliner besser ins Spiel, brachten gute Rebounds und bauten die Führung bis Ende des ersten Viertels auf 21:10 aus.

Hauchdünner Vorsprung zur Halbzeit

Im zweiten Viertel kämpfte sich Bamberg aber langsam wieder heran. Vor allem durch erfolgreiche sechs Drei-Punkt-Würfe schmolz der Berliner Vorsprung zusammen. Denn bei Alba ging plötzlich vorne kaum noch etwas. Kurz vor der Pause ging Bamberg mit 34:31 in Führung, aber Alba schlug noch einmal zurück und ging mit einem hauchdünnen 35:34-Vorsprung in die Halbzeit.

Nach der Pause wurde der Favorit aus Bamberg immer stärker. Das war zu viel für Alba, die in der Offensive immer seltener eine Lösung fanden. Bamberg traf fast nach Belieben und zog bis Ende des dritten Viertels auf 57:46 davon. Damit war die Partie entschieden. Zumindest sorgte Alba im letzten Viertel dafür, dass sich die Niederlage am Ende in Grenzen hielt.

Die Viertelfinal-Playoffs der Basketball-Bundesliga beginnen für den Tabellen-Sechsten Alba Berlin am 7. Mai mit einem Auswärtsspiel. Der Gegner wird erst in den letzten beiden Spieltagen der Hauptrunde am Wochenende ermittelt.

Zu ihrem ersten Heimspiel am 11. Mai (19.30 Uhr) müssen die Albatrosse in die Max-Schmeling-Halle ausweichen, weil Mercedes-Benz Arena aufgrund des Final Four in der Euroleague nicht verfügbar ist.