70:73 bei Lokomotiw Kuban

Alba verabschiedet sich mit Niederlage aus Eurocup

Die bereits ausgeschiedenen Berliner unterlagen zum Abschluss der Top-16-Runde beim russischen Vertreter Lokomotive Kuban in Krasnodar 70:73 (34:41) und blieben mit nur einem Sieg in sechs Spielen Schlusslicht der Gruppe L.

Alba Berlin hat sich mit einer Niederlage aus dem Basketball-Eurocup verabschiedet. Der bereits vorzeitig gescheiterte deutsche Vizemeister verlor am Dienstagabend bei Lokomotiw Kuban mit 70:73 (34:41). Mit nur einem Sieg belegt Alba den letzten Rang der Gruppe L. Berlins beste Korbschützen waren DaShaun Wood mit 19 und Bryce Taylor mit 18 Punkten.

Trainer Gordon Herbert verzichtete in Russland auf den an einer Angina erkrankten Center Torin Francis und den ausgelaugten Spielmacher Heiko Schaffartzik. Kuban dominierte von Beginn an die Partie. Die Russen waren vor allem in der Offensive gefährlicher als die Gäste aus der Hauptstadt.

Nach dem ersten Viertel lag Alba bereits mit zehn Zählern hinten. Zu Beginn des zweiten Viertels vergrößerte sich der Rückstand noch. Lokomotiv führte schon 39:20. Dann legten die Berliner ihre Zurückhaltung aber ab und verkürzten auf 34:41 zur Pause. Alba ließ sich auch im weiteren Spielverlauf nicht abschütteln und bot den Gastgebern mit energischem Rebound-Spiel Paroli. Zum Schlussabschnitt war Kubans Vorsprung beim Stand von 52:51 auf einen Punkt geschrumpft.

Alba ging später sogar kurz mit einem Punkt in Führung. Doch im Endeffekt zeigte Kuban den größeren Siegeswillen und entschied das Match für sich.