Basketball-Bundesliga

Alba kann endlich wieder aufatmen

Nach dem 94:70-Sieg gegen die Artland Dragons herrscht bei den Basketballern von Alba Berlin Erleichterung. Im Eurocpup am Dienstag hat das Team nichts mehr zu verlieren - bis auf die wieder gefundenen Qualitäten.

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Gute sechs Wochen haben Albas Basketballer den Schlüssel zu der Tür gesucht, hinter der all die Qualitäten lagen, mit denen sie vor Weihnachten an die Bundesliga-Spitze gedribbelt waren. Sechs harte Wochen des Grübelns und massiver Enttäuschungen sind (vorerst) vorbei.

Beim 94:70 gegen die Artland Dragons zeigte das Team von Gordon Herbert Basketball aus vorweihnachtlicher Zeit. Die Tür ist wieder ein Stück weit aufgestoßen. „Wir sind erstmals seit Dezember wieder da hingegangen, wo es wehtut und haben wieder als Mannschaft zusammen gespielt“, erklärte Herbert, nachdem er genau das so lange vergeblich gefordert hatte. „Wir haben mit unserer Verteidigung nicht zugelassen, dass Artland sein Spiel macht, haben einander geholfen und die Rebounds geholt“, sagte Baldi. „Das muss die Basis in jedem Spiel sein, sonst sind wir Durchschnitt.“

Nach dem Sieg gegen den Tabellennachbarn hat Alba den direkten Vergleich gegen den Dritten für sich entschieden. Man könne „jetzt wieder nach oben schauen. Platz zwei ist drin“, sagte Baldi. All die so lange verlorenen Tugenden müssten bis zum Play-off „zu Gewohnheiten werden. Nur dann gibt es bleibende Erfolge.“

Schon am Montag kann sich Alba im Eurocup gegen Treviso (20 Uhr, O2 World) weiter stabilisieren. Die Berliner haben keine Chance mehr auf das Viertelfinale, also nichts mehr zu verlieren. Bis auf die wieder gefundenen Qualitäten.