Eurocup

Alba schafft es als Gruppenerster in die Top 16

Der Berliner Basketball-Klub gewann bei Buducnost Podgorica mit 72:57. Yassin Idbihi und Marko Simonovic trafen am besten. Damit schließt Alba Berlin die Vorrunde im Eurocup als Gruppenerster ab.

Das Basketballteam von Alba Berlin hätte sich im Eurocup bei Buducnost Podgorica sogar eine Niederlage mit 18 Punkten Differenz leisten können, trotzdem hätten die Berliner die Vorrundengruppe als Erster abgeschlossen. Aber Alba holte am Dienstag im sechsten Spiel den fünften Sieg – die Berliner gewannen mit 72:57 (34:28). Yassin Idbihi (21 Punkte) und Marko Simonovic (14) trafen am besten. Im Top 16 warten nun Treviso (Italien), Vilnius (Litauen) und Krasnodar (Russland).

Im ersten Viertel hatte Albas Flügelspieler Marko Simonovic seinen großen Auftritt. Der 25-Jährige, der zuvor drei Jahre lang bei Podgorica gespielt hatte, traf in der alten Heimat aus allen Lagen. Nach zehn Minuten lagen die Berliner mit 20:10 vorn, Simonovic hatte allein zwölf Zähler erzielt. Alba baute souverän seine Führung aus. 16 Punkte Differenz (26:10) waren es nach zwölf Minuten. Doch dann völlig unverständlich ein ganz anderes Bild: Auf einmal ging bei den Berlinern nichts mehr, die Souveränität war weg. Man leistete sich eine 2:16-Serie – die Montenegriner waren unter dem Jubel ihrer Fans wieder dran: 28:26. Diesmal waren es die Berliner, die fast sechs Minuten lang nicht getroffen hatten. In die Halbzeitpause rettete Berlin ein 34:28.

Die Ansprache von Trainer Gordon Herbert war wohl deutlich: Die Berliner rissen sich im dritten Viertel wieder zusammen. Diesmal war es Center Idbihi, der nicht aufzuhalten war. Er punktete fast ununterbrochen und war der Garant dafür, dass sich Alba bis zur 29. Minute wieder auf 57:43 abgesetzt hatte. Damit war auch der Widerstand des montenegrinischen Meisters gebrochen.