Basketball

Alba ringt Paderborn am Ende doch noch nieder

Spitzenreiter Oldenburg und Verfolger Alba Berlin liefern sich in der Basketball-Bundesliga weiter ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Oldenburg verteidigte durch einen Sieg in Nördlingen die Tabellenspitze, zugleich rangen die Berliner Paderborn nieder.

„Das wird eines unserer schwersten Auswärtsspiele“, hatte Marco Baldi, der Geschäftsführer von Alba Berlin, vorher erklärt. Er hatte die richtige Vorahnung, doch am Ende durfte das Berliner Basketballteam doch über ein schwer erkämpftes 74:68 (30:36) bei den Paderborn Baskets jubeln. Die Berliner blieben damit auf Rang zwei der Bundesliga-Tabelle hinter Oldenburg (61:56 in Nördlingen). Einziger Wermutstropfen: Spielmacher Rashad Wright zog sich in der ersten Hälfte eine Sprunggelenksverletzung zu, eine genaue Diagnose soll es heute geben.

Zwar führten die Berliner nach acht Minuten mit 16:10, aber schon bis dahin hatten sie sich kaum einen Rebound erkämpfen können. Zur Halbzeit lautete die Bilanz bei vom Korb abgeprallten Bällen 26:12 für die Paderborner. Die Baskets konnten immer wieder zweite oder dritte Chancen nutzten, kein Wunder, dass es nach 20 Minuten 36:30 für die Gastgeber stand.

Nach dem Wechsel blieb es bei der Lufthoheit der Paderborner (insgesamt 46:27). Eigentlich ist unter solchen Umständen ein Spiel kaum zu gewinnen, doch langsam bekamen die Berliner die Partie besser unter Kontrolle. „Da haben wir den intensiven Kampf angenommen“, bilanzierte Sportdirektor Henning Harnisch. Angeführt von Julius Jenkins (16 Punkte) und Blagota Sekulic (13/7 Rebounds) steigerte sich Alba und baute die Führung bis 77 Sekunden vor Ende auf 71:61 aus. Zwar musste beim 71:68 noch einmal gezittert werden, doch Immanuel McElroy machte mit einem Dreier alles klar.