Basketball

Alba steht in Frankfurt unter Zugzwang

Sebastian Arlt

Dritter gegen Zweiter: Albas Gastspiel bei den Frankfurt Skyliners verspricht eine echte Spitzenpartie zu werden. Sollten die Berliner verlieren, können sie nicht mehr an den Frankfurtern vorbeiziehen.

Die Freude bei allen war groß. Nicht nur, weil das Basketballteam von Alba Berlin am Freitagabend gegen Braunschweig mit 94:70 gewonnen hatte. Es war die Art und Weise, das souveräne Auftreten, spielerisch wie kämpferisch, die Spielern, Trainern, Funktionären und Fans bei Alba gute Laune bereitete. Aber in jedem Satz tauchte gleich das Wort „Frankfurt“ auf. Denn bereits am Samstag hat Alba, der Tabellendritte, beim Zweiten, den Frankfurt Skyliners, anzutreten. Nur ein Sieg dort erhält Berlin die Chance, vielleicht doch noch als Zweiter ins Play-off zu gehen. „Heute hat es Spaß gemacht, aber in Frankfurt wird es sehr schwer“, meinte Albaprofi Derrick Allen. „Der nächste Schritt muss gegen die Skyliners gemacht werden“, forderte Geschäftsführer Marco Baldi.

Der starke Auftritt gegen Ludwigsburg ist wenig wert, wenn nicht am Samstag eine weitere gute Leistung folgt. Es muss den Berlinern endlich gelingen, kontinuierlich auf hohem Niveau zu spielen. Bereits am Samstag flog das Team nach Frankfurt, ohne Julius Jenkins. Der US-Amerikaner leidet immer noch an einer Entzündung im linken Ellenbogen. Doch seine Kollegen haben zumindest am Freitag gezeigt, dass es im Notfall auch ohne ihn geht.

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