Basketball

Alba nach erneuter Niederlage tiefer in der Krise

Die Krise von Alba Berlin hat sich verschärft. Die Berliner kassierten beim Tabellen-Zehnten EnBW Ludwigsburg eine 84:89 (78:78, 34:40)-Niederlage nach Verlängerung und verlieren nach dem bitteren Pokal-Aus unter der Woche auch in der Liga immer mehr den Anschluss.

Alba Berlin rutscht immer tiefer in die Krise. Der Hauptstadtclub verlor am Samstagabend sein Spiel bei EnBW Ludwigsburg mit 84:89 (78:78/34:40) nach Verlängerung und kassierte seine vierte Pflichtspielniederlage in Serie. Trotz der achten Saisonpleite bleibt der achtfache deutsche Meister auf Rang vier. Immanuel McEllroy war mit 16 Punkten bester Berliner Werfer. Für Ludwigsburg punktete Alex Harris (19) am häufigsten.

Den Berlinern war die Verunsicherung deutlich anzumerken. Aus dem 2:4-Rückstand wurde für die Hausherren schnell eine Führung. Alba hatte wie so häufig Probleme bei den Rebounds und in der Chancenverwertung. Die Ludwigsburger gingen aggressiv zur Sache und störten ihren Gegner effektiv. Dennoch lagen die Berliner zeitweise mit acht Punkten vorn. Doch dann kam wieder ein Knick ins Spiel der Hauptstädter und Ludwigsburg ging mit einer 40:34-Führung in die Pause. Nach der Halbzeit wechselten auf Berliner Seite Licht und Schatten. In den entscheidenden Momenten verpasste es der Gast nachzusetzen.

Mit einer Zehn-Punkte-Hypothek ging es ins Schlussviertel. Alba steckte aber nicht auf und glich nach zwei verwandelten Dreiern hintereinander zum 62:62 aus. In einer packenden Schlussphase rettete Bryce Taylor Alba mit dem 78:78 16 Sekunden vor Schluss in die Verlängerung, die Ludwigsburg für sich entschied.