Basketball-Bundesliga

Alba Berlin gewinnt gegen Gießen

Alba Berlin hat die Schlappe gegen Tel Aviv verarbeitet. Am Sonntag gewann der Deutsche Basketball-Meister mit 98:77 gegen die Gießen 46ers.

Drei Tage nach der 65:96-Euroleague-Pleite bei Maccabi Tel Aviv hat sich Alba Berlin in der Basketball-Bundesliga mit einem Sieg zurückgemeldet. Der deutsche Meister gewann 98:77 (50:32) gegen die Gießen 46ers. Durch den 13. Erfolg im 17. Saisonspiel halten die Berliner weiter Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Zugleich feierte Alba eine gelungene Generalprobe für das zweite Zwischenrundenspiel in der europäischen Königsklasse am kommenden Donnerstag (20.30 Uhr) zu Hause gegen Real Madrid.

Den Grundstein zum Sieg gegen den Tabellen-Vorletzten aus Gießen legten die Berliner bereits in der ersten Hälfte. Nach leichten Startproblemen kamen sie vor 7812 Zuschauern in der O2 World gegen Ende des ersten Viertels besser ins Spiel. Zwei verwandelte Dreier in Serie von Immanuel McElroy brachten die Hauptstädter mit 23:15 in Führung, die sie bis zur Pause auf 18 Punkte ausbauten und damit für die frühe Vorentscheidung sorgten. Beste Werfer der Berliner waren Ansu Sesay mit 18 und Julius Jenkins mit 16 Punkten. Auf eine zweistellige Ausbeute auf Alba-Seite kamen auch Steffen Hamann (13), Aleksandar Nadjefji (13), Adam Chubb (10) und McElroy (10).

Während Alba die Spitze im Blick hat, wachsen die Baskets Oldenburg immer mehr zu einem Titelaspiranten heran. Im Top-Spiel des 19. Spieltages feierten die Niedersachsen einen souveränen 91:73-Erfolg über die Telekom Baskets Bonn und damit ihren fünften Sieg in Folge. „Ich bin sehr zufrieden. Es hat richtig Spaß gemacht, diesem Spiel zuzusehen“, meinte Oldenburgs Coach Predrag Krunic. 28:8 Punkte lautet die Zwischenbilanz seiner Mannschaft nach dem von 3148 Zuschauern in der ausverkauften Halle euphorisch gefeierten Sieg, für den Jason Gardner (25 Punkte) und Je’Kel Foster (17 Punkte) den Grundstein legten. „Wir haben nicht mit der nötigen Intensität gespielt und viele Fehler gemacht“, klagte Bonns Trainer Michael Koch nach der sechsten Saisonniederlage seines Teams, für das am kommenden Sonntag das nächste Spitzenspiel daheim gegen Alba ansteht.

Derweil hat sich auch Ex-Meister Skyliners Frankfurt (26:12) mit dem 72:57 gegen die Köln 99ers im oberen Tabellendrittel festgesetzt. „Für mich ist Frankfurt auf jeden Fall ein möglicher Kandidat fürs Finale“, meinte selbst Kölns Coach Drasko Prodanovic. Den Rheinländern (12:26) droht weiterhin der Sturz in die Abstiegsränge.

Die Phantoms Braunschweig fanden hingegen nach zwei Niederlagen hintereinander wieder in die Erfolgsspur zurück. Gegen ratiopharm Ulm gelang den Niedersachsen dank einer starken zweiten Hälfte ein eindrucksvoller 100:74-Erfolg und damit der Anschluss an die Play-off-Plätze. Die 100-Punkte-Marke knackte Dustin Salisbery mit einem umjubelten Dreier kurz vor der Schlusssirene.