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Hohe Lebensqualität

Berliner Wasser - die klare Innovation

Foto: Berliner Wasserbetriebe

Mehr und mehr Menschen und Marken aus aller Welt zieht es in die Hauptstadt. In der zukunftsorientierten Atmosphäre entwickeln sich alle weiter: traditionsreiche Player wie die Berliner Wasserbetriebe ebenso wie junge Start-ups, die sich mit den zahlreichen Forschungseinrichtungen der Region vernetzen.

Mit einem der wichtigsten, aber selten wahrgenommenen Aspekte, die zur Schaffung und Erhaltung einer hohen Lebensqualität beitragen, kommen wir täglich in Berührung: Wasser. Nicht nur die Versorgung mit Trinkwasser, auch seine Qualität und schlussendlich die Abwasserentsorgung sind unabdingbar für Lebensqualität und das Funktionieren der Stadt. Deshalb sind Städte und Kommunen auf ein kontinuierliches Engagement ihrer Wasserwerke bei der Entwicklung neuer Technologien und Verfahren angewiesen. Denn nur mit ständigem Engagement und einer hohen Innovationskraft lassen sich eine ressourcenschonende Wasserversorgung und Abwasserentsorgung realisieren.

Die Umwelt kann sich nicht selber schützen

Umwelt, Verbraucher und Wirtschaft: alle sind abhängig von einem gesunden und stabilen Wasserkreislauf. Insgesamt sind 221 Quadratkilometer - etwa ein Viertel der Berliner Stadtfläche - als Wasserschutzgebiete ausgewiesen. Für deren Erhalt setzen sich die Berliner Wasserbetriebe aktiv ein, um auch künftig erstklassiges Grundwasser aus den insgesamt 650 Brunnen in Berlin zu gewinnen.

Zugleich sind die Wasserschutzgebiete beliebte Freizeit- und Erholungsziele für Menschen wie auch Lebensräume für unzählige Tier- und Pflanzenarten. So bieten die Wasserbetriebe in ungenutzten Gebäuden rund 3.000 Fledermäusen einen sicheren Unterschlupf. Für Naturschutzprojekte wie dieses wurde das Traditionsunternehmen gleich mehrfach ausgezeichnet.

Klimaneutral in die Zukunft

Auch bei der eigenen Klimabilanz steht das Unternehmen vorbildlich da. Seit 1990 haben die Wasserbetriebe ihren CO-Ausstoß um die Hälfte verringert. Heute erzeugen sie 70 Prozent des Stroms für den Betrieb ihrer Klärwerke und 22 Prozent ihres gesamten Energiebedarfs aus eigener Kraft. Dazu bauen die Wasserversorger Windkraftanlagen, Blockheizkraftwerke, Mikrogasturbinen, Photovoltaikanlagen und ihre eigene E-Fahrzeugflotte stetig weiter aus.

2016 unterzeichnete das Unternehmen bereits die zweite Klimaschutzvereinbarung mit der Stadt Berlin. Mit einer Fülle von Einzelmaßnahmen erreichen die Berliner Wasserbetriebe das Ziel, bis 2025 ihren jährlichen CO-Ausstoß schrittweise um rund 14.000 Tonnen zu reduzieren. Das entspricht einer Senkung von rund zehn Prozent gegenüber dem Vergleichsjahr 2014.

Auf dem Weg zu diesem ehrgeizigen Ziel ist die sinnvolle Verwertung von Klärschlamm eine der größten Chancen. Allein im Jahr 2016 standen rund 324.000 Tonnen des vielseitigen Energiespenders zur Verfügung. Daraus wird sowohl Biogas zur Strom- und Wärmeerzeugung als auch Trockensubstanz zur weiteren Verbrennung gewonnen. Auf diese Weise betreiben die Wasserbetriebe die eigenen Kläranlagen nahezu autark und versorgen zusätzlich andere Kraft- und Zementwerke der Region.

Bestimmen, wohin der Regen fällt

Kostbares Wasser kommt nicht nur aus dem Boden - sondern auch vom Himmel. Ein innovativer Ansatz ist hier das "Schwammstadt"-Prinzip. So zielt das Forschungsprojekt KURAS darauf ab, die Durchlässigkeit der Stadtoberfläche für Niederschläge zu erhöhen und gewonnenes Wasser zur Hitzevorsorge und Steuerung des Mikroklimas zu nutzen.

Herzstück des zukunftsweisenden Regenmanagements ist das zentral gesteuerte Abwassersystem LISA. Da die Stadtentwickler der Berliner Wasserbetriebe Regenwasser als Ressource verstehen, versickert weniger Regenwasser in der Kanalisation und wird stattdessen in Rückhaltebecken und Grünanlagen gespeichert. Bei der Planung von Neubauten setzt Berlin bereits auf das intelligente Regenmanagement.

Berlin gründet Regenwasseragentur

Vor wenigen Wochen haben das Land Berlin und die Berliner Wasserbetriebe gemeinsam eine Berliner Regenwasseragentur gegründet, die Verwaltung, Planer und Bürger bei der Umsetzung dezentraler Lösungen für einen neuen Umgang mit Regenwasser unterstützt. Die Agentur ist bei den Wasserbetrieben angesiedelt.

Wasser verbindet

Die Stadt der Zukunft ist eine "Smart City". Innovation und Entwicklung fordern und fördern eine zunehmende Vernetzung der Infrastruktur und Prozesse. Daran arbeiten die Berliner Wasserbetriebe schon heute Hand in Hand mit anderen großen Berliner Energie- und Transportunternehmen: Im InfraLab Berlin tüfteln kreative Entwickler an intelligenten Technologien und neuen Strategien für die saubere Stadt der Zukunft.

Informationen fließen in die Öffentlichkeit

Auch bei der Darstellung der eigenen Geschäftstätigkeit legen die Wasserbetriebe größtmögliche Klarheit an den Tag und im wahrsten Sinne des Wortes die Bücher offen. Mit dem Jahresbericht und vielen weiteren Online- und Printpublikationen informiert das Unternehmen rund um die Wasserver- und Abwasserentsorgung sowie den Beitrag als städtisches Unternehmen zur Lebensqualität der Stadt.

Das wichtigste Element ist und bleibt das Wasser

Das deutsch-französische Forschungsprojekt SMaRT-OnlineWDN widmete sich beispielsweise der Entwicklung eines Online-Sicherheitssystems zur Überwachung der Wasserversorgungsnetze. Mit Blick auf kommende Generationen bleibt der Anspruch jedoch stets der gleiche: die beste Wasserqualität zu liefern. Heute, morgen und in Zukunft.

Mehr zu den Zukunftsprojekten der Berliner Wasserbetriebe erfahren Sie im Netz unter www.berlinerwasser.de