Jüdisches Museum

Arche Noah zum Entern

Spätestens 2019 soll das Kindermuseum im Jüdischen Museum eröffnen

Die Preisträger, das Büro Olson Kundig Architecture and Exhibit Design, kommen aus Seattle

Die Preisträger, das Büro Olson Kundig Architecture and Exhibit Design, kommen aus Seattle

Foto: Olson Kundig Architecture and Exhibit Design

Im sechsten Kapitel des Buches Genesis hat Gott einen Auftrag. Er befiehlt Noah, ein Schiff zu bauen und darin Tiere zu sammeln. Denn er ist der Menschen und ihrer Verfehlungen überdrüssig und plant, sie mit einer Sintflut von der Erde zu tilgen. Nur Noahs Familie soll überleben – und mit ihnen die vielfältige Tierwelt.

Die Geschichte der Arche Noah und der biblischen Sintflut, der finalen Rettung durch die Friedenstaube, die einen Ölzweig zum Schiff trägt, ist eine der bekanntesten biblischen Erzählungen. Unzählige Kinderbücher illustrieren das Geschehen, eine selbstgebaute Arche gehört fast in jedes Kinderzimmer.

Von diesen Gedanken wurden auch Peter Schäfer und sein Team getrieben. 2016 rief das Jüdische Museum einen Wettbewerb aus. Das Büro Olson Kundig Architecture and Exhibit Design aus Seattle lieferte den überzeugendsten Entwurf. Nun laufen die Arbeiten an der neuen Berliner Arche auf Hochtouren, 2019 soll in der alten Blumengroßmarkthalle ein künstlicher Zoo eröffnen, der die biblische Welt mit vielen Spielzeugen zum Anfassen, Ausprobieren, Spielen und Lernen bietet – eine richtige Arche Noah zum Entern.

www.jmberlin.de

Anmerkung der Redaktion: In der Printversion des Artikels haben wir statt des Entwurfs von Olson Kundig Architecture and Exhibit Design versehentlich den Entwurf der Staab Architekten abgebildet. Für diesen Fehler entschuldigen wir uns.