Leben

Timo (14) steht auf coole Moves

Was machst du? Breakdance in Charlottes Boogie Studio

Wie lange schon? Seit zwei Jahren

Wie bist du darauf gekommen? Ich bin durch den Film „Street Style“ auf Breakdance gekommen. Den Verein Charlottes Boogie Stube in Charlottenburg kannte meine Mutter schon und hat mir davon erzählt.

Wie oft trainierst du? Ich trainiere ein- bis dreimal die Woche, aber nur einmal mit Trainer. Die anderen beiden Termine sind offene Trainings, wo jeder hinkommen kann und jeder jedem hilft. Außerdem mache ich zu Hause regelmäßig etwas, auch Krafttraining ist notwendig, sonst kommt man nicht voran.

Was magst du an dem Sport? Beim Breakdance lernt man nie aus. Es gibt immer noch etwas Neues, man kann sich auch selbst Moves ausdenken, da ist man nie am Ende des Lernprozesses. Außerdem ist es super, dass man sich zur Musik bewegt und sonst keine Hilfsmittel braucht. Gefallen hat mir auch gleich, dass Breakdance ein akrobatischer Sport ist.

Dein größter Erfolg? Besonders stolz war ich, als ich das erste Mal die „Windmill“ geschafft habe. Diesen Move habe ich anfangs sehr bewundert, er sieht cool aus und er öffnet viele Türen, weil anderes auf der „Windmill“ aufbaut. Breakdance funktioniert teilweise wie eine Pyramide, ein Move erwächst aus dem anderen.

Deine größte Schlappe? Seit eineinhalb Jahren übe ich jetzt den „Flair“. Dabei steht man auf beiden Händen und schwingt die Beine in einer Drehbewegung um den Körper. Ich habe aber noch nicht die richtige Technik raus oder die Muskelmasse reicht noch nicht, jedenfalls funktioniert es bisher einfach nicht.

Dein Ziel? Ich würde gerne in einer Crew tanzen und bei einer deutschen Meisterschaft teilnehmen.

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