Leben

Kampf, Sport, Strategie, Simulation: Die beliebtesten Spiele bei Zwölf- bis 13-Jährigen

Minecraft Open-World-Spiel für alle Plattformen, mit Elternerklärungen ab 6, Story-Mode ab 8 Jahren. Worum es geht: In einer Welt aus 3-D-Klötzen kann man allein oder zu mehreren auf einem Server spielen. Es gibt (außer im Story-Mode) kein festes Ziel, aber viele Möglichkeiten.

Clash Royal Kostenloses Strategiespiel für Mobilgeräte, ab 10. Worum es geht: Die Spieler bekommen Karten, die sie beim Kampf in einer Arena einsetzen können. Ziel ist es, den Turm eines gegnerischen Königs zu erobern. Der Sieger gewinnt Gold und Juwelen, die gegen bessere Karten eingetauscht werden können. Juwelen können auch mit Echtgeld gekauft werden.

Clash of Clans Kostenloses Strategiespiel für Mobilgeräte, ab 10. Worum es geht: Hier gilt es Dörfer zu bauen und Truppen auszubilden, um andere Dörfer anzugreifen. Ressourcen sind Gold und Elixier. Im Mehrspielermodus kann man sich zu Clans zusammenschließen. Das Spiel finanziert sich aus In-App-Käufen, die den Levelaufstieg beschleunigen, aber für den Spielverlauf nicht zwingend notwendig sind.

Fifa Sportspiel für alle Plattformen, ab 8, der Online-Modus nur für ältere Kinder. Worum es geht: Seit Jahren beliebte Spieleserien für Hobbyfußballtrainer. Die mobile Version ist kostenlos, man stellt ein Team zusammen und lässt es gegen eine gegnerische Mannschaft spielen. Spieler können auch gekauft werden und kosten dann bis zu 100 Euro.

Fortnite Survival-Shooter für alle Plattformen, ab 14. Worum es geht: 100 Spieler fallen in eine Welt und bekriegen sich so lange, bis ein Sieger übrig bleibt. Es gibt In-App-Käufe, die aber keine Vorteile für den Spielverlauf bringen. Das Spiel kam im Juli 2017 heraus und ist deshalb in der JIM-Studie nicht gelistet. Den kostenlosen Battle-Royal-Online-Modus spielten im Juni 2018 über 100 Millionen Spieler.

Sims Simulationsspiel für alle Plattformen ab 10. Worum es geht: Charaktere werden erschaffen, betreut und begleitet, um ein Lebensziel zu erreichen. Dieses Spiel ist im Gegensatz zu den anderen hier genannten bei Mädchen beliebter als bei Jungs.

Quelle: JIM Studie 2017, KIM Studie 2016, medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest. Quelle für Altersempfehlungen: spielbar.de und spielratgeber-nrw.de (weichen von den USK-Empfehlungen ab)