Leben

„Eine Tochter ist wie ein Spiegel“

Rita Penners (60) über unsere Autorin und ihre Tochter Claudia Penners:

Ich habe von Claudia gelernt, dass es manchmal gar nicht so schlecht ist nachzugeben und nicht immer so streng zu sein. Gerade, als Claudia in der Pubertät ihre Grenzen getestet hat, musste ich das lernen. Das war gut: Der Druck war raus, wir haben auf einmal anders miteinander geredet.

Mich hat beeindruckt, dass sie sich getraut hat, ganz alleine nach Australien zu gehen. Sie zögert nicht lange und macht einfach mal. Ich bewundere auch ihre Großzügigkeit, ihren lockeren Umgang mit Geld. Auch, wie gelassen sie mit ihrer Mutterrolle umgeht, finde ich toll. Ich habe von ihr gelernt, lockerer zu sein und mir weniger Gedanken und Sorgen zu machen.

Claudia gibt nicht so schnell auf – ich glaube, das hat sie von mir. Ich habe mich auch nie unterkriegen lassen. Eine Tochter zu haben ist auch eine Art Spiegel: Man sieht, was man ihr mit auf den Weg gegeben hat.