Nacht der Wissenschaft

Im Schlafsack durch den Schulwald

| Lesedauer: 2 Minuten
Bianca Scholz und Kayla, Kl. 6, Best-Sabel-Grundschule, Kaulsdorf

Lesenächte gehören in fast jede Schule, aber bei uns findet jedes Jahr etwas ganz anderes statt - die Nacht der Wissenschaft. Diese Nacht steht immer unter einem Motto, das sich an dem Rahmenthema des Wissenschaftsjahres orientiert. 2012 ist es Zukunftsprojekt Erde. Drei Fragen stehen im Mittelpunkt: Wie wollen wir leben? Wie müssen wir wirtschaften? Wie können wir unsere Umwelt bewahren?

Für uns war es der Wald, durch den wir in dieser Nacht wandern konnten. Unsere dritte Nacht der Wissenschaft begann um 18 Uhr unsere dritte „Nacht der Wissenschaft“. Nach einem kräftigen Abendbrot und das Vorbereiten der einzelnen Nachtlager begannen unsere Workshops. Es gab eine reiche Auswahl zum Beispiel der „Der verwandelte Wald“, das“ Jägermobil“ und noch vieles mehr. Ich arbeitete 1 1/2 Stunden im Workshop „Verzauberter Wald“. Alle Teilnehmer mussten Fragen über die verschiedenen Eigenschaften unserer einheimischen Bäume beantworten. Die Workshops, die gegen 22 Uhr beendet waren, wurden von Lehrern oder Eltern unserer Schule vorbereitet und durchgeführt. Lena aus Klasse 6 freute sich besonders auf das Erleben mit allen Sinnen: „Man begreift einfach noch besser, wenn man es fühlen oder riechen kann“. Nach der Enthüllung unseres selbst gebauten Insektenhotels wartete die Nachtruhe auf uns. Es ist schon merkwürdig, in der Schule zu schlafen, was man ja am Vormittag eigentlich nicht soll.

Am nächsten Morgen nach einem guten Frühstück wurde unsere Wissenschaftsnacht wieder ausgeläutet und kräftig der Kindertag gefeiert.....

An der Nacht der Wissenschaft nahmen die dritten bis sechsten Klassen unserer BEST- Sabel- Grundschule in Kaulsdorf teil. Meine Mitschülerin Gianina durfte mit einem Gongschlag für alle Teilnehmer die Nacht einläuten, da sie die diesjährige Schulsiegerin des Känguru- Wettbewerbs war. Eine tolle Ehre, wie ich finde.

Nachdem wir uns beim Abendbrot tüchtig gestärkt hatten, bereiteten wir erst einmal unsere bequemen Nachtlager zu. Schon im Vorfeld konnten wir uns alle in verschiedenen Workshops anmelden, die von unseren Lehrern und fleißigen Eltern sehr gut und liebevoll vorbereitet wurden.

Das Highlight war um 21:45 Uhr die Enthüllung des selbst gebauten Insektenhotels, eingerahmt von Fackelträgern, das aus Naturmaterialien besteht und in mehreren Etagen zum Wohnen einlädt. Es hat einen besonderen Platz auf dem Schulhof gefunden. Unsere kleinen Schüler sind, so erzählten sie mir in der Hofpause, schon etwas neidisch auf uns. Na ja, sie müssen eben noch ein wenig warten.

Leider sind wir dann nicht mehr in der Grundschule, werden aber sicher oft noch an die Nächte in denken, in denen wir im „Wald schliefen“ oder uns die „Elektrizität“ in den Schlaf schickte.