Tag der offenen Moscheen

Ein Imam spricht über seinen Glauben

Zum Tag der offenen Moscheen hat Schülerreporter Burak einen Imam der Sehitlik-Moschee interviewt:

Burak: Was ist eine Moschee?

Imam Mehmet Tekin: Moschee bedeutet „Versammeln, zusammenbringen, zum Gottesdienst zusammen kommen“.

Burak: Was macht man in einer Moschee?

Imam: Man liest den Koran und betet fünfmal am Tag. Dort wird auch gepredigt und es werden religiöse Informationen weitergegeben.

Burak: Was ist eigentlich der Islam?

Imam: Nach dem Islam zu leben, bedeutet sich zu fügen. Man praktiziert die von Allah durch den Propheten Muhammed an die Menschheit weiter geleiteten Regeln und Lebensweisen. Es geht darum, ein guter Mensch zu sein.

Burak: Was ist ein Moslem?

Imam: Ein Moslem befolgt die von Allah durch den Propheten Muhammed weiter geleiteten Pflichten und Regeln.

Burak: Was ist ein Prophet?

Imam: Ein Prophet ist ein Mensch, der von Allah auserwählt ist. Seine Aufgabe besteht darin, die Informationen von Allah durch Gabriel an die Menschen weiterzuleiten.

Burak: Wie steht der Islam zu anderen Religionen?

Imam: Der Islam akzeptiert alle Bücher wie die Bibel, die Tora und die Propheten Jesus, Moses, David..... Diejenigen die nicht an Allah glauben, werden nicht als Muslime angesehen. Islam heißt auch, Frieden mit sich selbst und mit anderen Menschen zu schließen.

Wer noch Fragen hat oder vor Ort sehen möchte, wie es in einer Moschee aussieht: Am 03. Oktober 2011 laden die Berliner Moscheen zum Tag der offenen Tür ein.