Tiere

Was mache ich mit meinem „Freilauf“-Kater im Winter?

Wenn der Kater im Sommer zuverlässig wieder zu Hause aufgetaucht ist, spricht nichts dagegen, ihn auch im Winter vor die Tür zu lassen, meint Experte Andreas Ochs - sofern die Temperaturen stimmen.

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Anne S., Lichtenrade: Mein Kater hat im Sommer und Herbst die Nächte meist draußen verbracht. Er kam erst am Morgen wieder ins Haus. Jetzt will er wegen der Kälte kaum in den Garten und kommt auch nachts nicht raus, weil wir keine Katzenklappe haben. Was kann ich tun, damit er im Haus nicht unruhig wird? Und muss ich sein Futter reduzieren, weil er nicht mehr so viel Bewegung hat?

Andreas Ochs: Viele Kater – auch kastrierte – ziehen gern auch mal über Nacht „um die Häuser“. Nicht selten kommen sie dabei anderen Revierinhabern in die Quere. Von solchen Begegnungen zeugen dann oft mehr oder weniger gravierende Verletzungen. Wenn Ihr Kater es in den wärmeren Jahreszeiten gewohnt war und zuverlässig auch wieder zu Hause aufgetaucht ist, spricht nichts dagegen, ihn auch im Winter einmal vor die Tür zu lassen. Natürlich sollten Sie ihm das nicht bei zweistelligen Minusgraden oder großer Nässe zumuten, aber selbst leichter Frost dürfte ihm kaum etwas ausmachen. Die dichte Unterwolle isoliert perfekt gegen die Kälte. Auf jeden Fall ist die Reduktion der Futtermenge bei weniger Bewegung empfehlenswert und außerdem eine Garantie dafür, dass Ihr Kater bestimmt auch gerne wieder nach Hause kommt.

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