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Pellets kaufen: Clevere Online-Tools zeigen den besten Preis

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Heizen: Alternativen zu Gas und Öl

Heizen: Alternativen zu Gas und Öl

Viele Haushalte wollen spätestens mit der Energiekrise in Folge des Ukraine-Krieges von Gas- oder Ölheizungen weg. Wir zeigen drei Alternativen.

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In Zeiten teurer Energiepreise erfreuen sich Holzpellets großer Beliebtheit. Online-Tools können bei der Suche nach Angeboten helfen.

Berlin. Der Krieg in der Ukraine und die damit einhergehende Energie- und Preiskrise in Deutschland wird mit Blick auf die kalte Jahreszeit für viele Haushalte ein großes Problem. Denn: Neben teuren Lebensmittel- und Kraftstoffpreisen sind es jetzt auch noch die Heizkosten, über die sich viele Verbraucher Gedanken machen müssen. Die Kosten für Heizöl in Deutschland kennen seit Wochen bloß eine Richtung. Und auch wer Gas als Hauptenergieträger nutzt, muss immer tiefer in die Tasche greifen. Das spiegelt auch die Inflation in Deutschland wider.

Pellets einkaufen: Wo Verbraucher in Deutschland die günstigsten Angebote finden

Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet, dass die Inflationsrate im September 2022 erstmals in der Energie- und Preiskrise die Marke von 10 Prozent knacken wird. In einem Vorab-Bericht führen die Statistiker die Rekord-Inflation primär auf die Preise für Nahrungsmittel, Wohnungsmieten und Energie zurück. Für viele Bürger ist klar, dass sie gerade in diesen Bereichen einsparen müssen. Und wer nicht zu stark an der Zimmertemperatur drehen möchte, sucht nach Alternativen zur Heizöl- oder Gasheizung – dazu zählen auch Pelletheizungen.

Doch Vorsicht: Der Kauf einer Pelletheizung ist nicht nur schlecht für Gesundheit, Wald und Klima. Auch im Hinblick auf die Kosten sollten Interessenten aufpassen. Denn genau wie die aktuellen Preise für Gas und Heizöl sind auch die Pellets deutlich teurer geworden. Stand 5. Oktober 2022 kostet eine Tonne Pellets mehr als 700 Euro. Jedoch gibt es regional Unterschiede – hier können Verbraucher profitieren. In Baden-Württemberg und Bayern etwa kostet eine Tonne etwas weniger, was sich bei einer größeren Bestellung rechnen kann.

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Günstig Pellets kaufen mit Online-Tools: Wie es funktioniert und wo der Haken ist

Nützlich sind in dem Zusammenhang Online-Tools, die bei der Angebotssuche helfen – etwa HeizPellets24.de. Ein Vorteil des Tools ist, dass die Verbraucher nicht nur die verschiedenen Pellet-Angebote verglichen bekommen, sondern dank der Filter auch den Umkreis der Suche eingrenzen oder erweitern können. Und im Idealfall bekommt der User das günstigste Pellet-Angebot wohnortnah angezeigt. Das Vergleichsportal funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Der Nutzer gibt die Such-Kriterien an und das Tool sucht passende Angebote raus:

  1. Postleitzahl und Menge (in kg) angeben.
  2. Optional können auch Zahlungsart, Lieferstelle, Lieferfrist und -zeit, Lkw und Schlauchlänge bestimmt werden.
  3. Optional kann angegeben werden, ob die Pellets lose oder im Sack geliefert werden sollen.
  4. Pellet-Angebote werden geladen – anschließend kann man die Sortierung der Angebote auswählen.
  5. Interessiert man sich für ein Angebot, muss man sich für mehr Details registrieren oder man kann direkt über den Händler gehen.

Alternativ finden Verbraucher auch auf Ebay oder Ebay-Kleinanzeigen Angebote für Pellets. Hier ist allerdings zu beachten, dass neben gewerblichen primär private Verkäufer hinter den Angeboten stehen. Gerade, wenn es um größere Mengen und höhere Preise geht, sollten solche Angebote genau geprüft werden – gegebenenfalls auch beim Verkäufer vor Ort. Eine weitere Option – um günstig Pellets zu kaufen – ist, das Produkt im Ausland einzukaufen. Gerade aus Ländern wie Polen kommen immer wieder attraktive Angebote, die jedoch mit Vorsicht zu betrachten sind.

Pellets online kaufen: Faktoren wie Lieferzeit, Qualität und Kosten im Blick behalten

Wenn Verbraucher Pellets in Polen günstig kaufen, sollten sie Faktoren wie Qualität, Lieferzeit- und Kosten unbedingt beachten, empfehlen Experten. Und gerade in puncto Lieferzeiten sind die Angebote im Ausland oft keine schnellen Lösungen. Zudem sollten Verbraucher immer bedenken, dass es in der aktuellen Preis- und Energiekrise keine supergünstigen Angebote gibt – auch nicht für Pellets. Zwar kann man mithilfe von Vergleichsportalen oder Online-Marktplätzen beim Pelletpreis pro Tonne sparen, saftige Rabatte weit unter dem Marktwert sind aber auch damit nicht realistisch.

Dieser Artikel erschien zuerst auf morgenpost.de.

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