Getränk

Süßstoffe zugesetzt: Pepsi hat Rezeptur der Cola verändert

Pepsi hat seiner Cola Süßungsmittel zugesetzt sowie den Zuckergehalt reduziert. Angekündigt wurde die neue Rezeptur nicht.

Viele Kunden kritisieren die neue Rezeptur der Pepsi. (Archiv)

Viele Kunden kritisieren die neue Rezeptur der Pepsi. (Archiv)

Foto: Waldmüller / imago images

Berlin.  Pepsi hat die Rezeptur seiner Cola verändert. Sie enthalte bereits seit einigen Monaten weniger Zucker, dafür aber zusätzlich die Süßstoffe Acesulfam K und Sucralose, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND).

Das Unternehmen PepsiCo sagte dem RND, es wolle „als Mitglied der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke (wafg) – in Einklang mit der Nationalen Reduktions- und Innovationsstrategie der Bundesregierung – den Gehalt von Zucker, Salz und gesättigten Fettsäuren in unseren Produkten kontinuierlich reduzieren”.

Die Rezeptur der Pepsi sei auch in Frankreich, Spanien, Belgien, Italien und Portugal geändert worden. Eine öffentliche Ankündigung der neuen Rezeptur habe es nicht gegeben. Die Änderungen seien auf dem Produktetikett ausgewiesen.

Pepsi ändert Rezeptur: Kunden sind verärgert

Viele Kunden zeigen sich im Internet verärgert über die Entscheidung von PepsiCo, die Inhaltsstoffe zu ändern, ohne die Kunden vorher aufzuklären. Auf Amazon hagelte es reihenweise schlechte Bewertungen. „Der veränderte Geschmack fällt wirklich sofort auf. Wirklich furchtbar!“, schreibt ein Käufer. Andere verweisen auf mögliche gesundheitsschädliche Wirkungen von Süßungsmitteln.

„Leider habt ihr aus der normalen Pepsi ein Light Produkt gemacht – schade. Ich würde gern selbst entscheiden ob ich Süßstoff oder Zucker zu mir nehme. Vielleicht habt ihr mit dieser Strategie Erfolg. Bei mir leider nicht“, schreibt ein Nutzer auf Facebook.

Das Social-Media-Team von Pepsi verweist unter anderem in Kommentaren auf kritische Facebook-Beiträge auf Marktforschungen im Vorfeld der Änderung. So stelle Pepsi sicher, „dass das Produkt auf den Geschmack der Mehrheit der Deutschen trifft“. (mbr/ba)

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Anmerkung der Redaktion vom 25. September, 15.30 Uhr: In einer früheren Version des Artikels berichteten wir, dass Pepsi darauf verwiesen habe, dass die neue Rezeptur bei Marktforschungen gut angenommen worden sei. Das ist nicht korrekt. Wir entschuldigen uns für den Fehler.