Unwetter

Welche Versicherung zahlt eigentlich für Sturmschäden?

Sturmschäden können viel Ärger und Kosten verursachen. Wer kommt im Ernstfall für die Kosten durch Wind und umstürzende Bäume auf?

Sturmschäden: So holt man sich sein Geld zurück

Ein Sturm kann schnell große Schäden am eigenen Haus anrichten. Zum Glück gibt es Versicherungen, die dafür aufkommen. Diese fünf Regeln sollte man beachten, damit die Schäden auch bezahlt werden.
Mi, 13.09.2017, 12.54 Uhr

Sturmschäden: So holt man sich sein Geld zurück

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Hamburg.  Bei starken Gewittern im Sommer und Stürmen im Herbst und Winter drohen immer wieder große Schäden an Häusern und Autos. Doch wer zahlt für diese Schäden eigentlich?

Sturmschäden sind in der Regel versichert. Voraussetzung: Betroffene müssen im Zweifel nachweisen, dass der Sturm die Schadensursache bildet. Darauf weist der Bund der Versicherten (BdV) in Henstedt-Ulzburg bei Hamburg hin.

Gebäudeversicherung und Hausratversicherung bei Schäden am Haus

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Die Gebäudeversicherung zahlt Schäden am Haus wie etwa abgedeckte Dächer und zerstörte Schornsteine. Das gilt ebenfalls für Beschädigungen durch umgefallene Bäume. Und auch für Folgeschäden, wenn durch das vom Sturm beschädigte Dach Regen eindringt und der Fußböden ruiniert ist.

Die Hausratversicherung übernimmt Schäden am Hausrat, wenn der Sturm zum Beispiel das Dach abgedeckt oder ein Fenster eingedrückt hat und das Mobiliar nass wird.

Beulen am Auto deckt die Teilkaskoversicherung ab, die immer auch Bestandteil der Vollkaskoversicherung ist. Fahrer, die nur eine Kfz-Haftpflichtversicherung haben, gehen leer aus. (dpa)

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