Sommerzeit

Zeitumstellung: Mit diesen Tipps übersteht man sie

Die Umstellung auf Winterzeit bringt den Bio-Rhythmus durcheinander. Doch mit den richtigen Tricks kommt man zügig wieder in Schwung.

Zeitumstellung: Es wird an der Uhr gedreht.

Zeitumstellung: Es wird an der Uhr gedreht.

Foto: Thomas Lohnes / epd

Berlin. Es ist wieder soweit. Die Uhren werden um eine Stunde auf Winterzeit zurückgestellt. Auch wenn wir zwei Mal im Jahr die Uhren umstellen, haben viele Menschen Probleme, sich an die neue Zeit zu gewöhnen.

Eine Art Mini-Jetlag. Die Anpassung an die neue Zeit, kann bei manchen Menschen bis zu sieben Tage dauern. Doch mit dem richtigen Verhalten, kommt man zum Wochenstart trotzdem gut aus den Federn.

Zeitumstellung: Mit diesen Tipps übersteht man den Jetlag

Wir zeigen sechs Tipps, wie man die Zeitumstellung gut übersteht:

1. Schon am Freitag früher ins Bett

Nach einem Partywochenende klingt das nicht, aber wer kann, sollte schon am Freitag eine halbe Stunde früher ins Bett gehen und auch Samstag eine halbe Stunde früher aufstehen. So ist man am Samstagabend automatisch etwas früher müde – und passt sich besser an den neuen Rhythmus an.

2. Vom Tageslicht wecken lassen

Dieses Wochenende bleiben die Vorhänge offen. Die Morgensonne hemmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin und wird so zum natürlichen Wecker. Abends sollte man sich hingegen möglichst im Dunkeln aufhalten, um durch die höhere Melatoninausschüttung schneller müde zu werden.

3. Eine Stunde länger schlafen

Zugegeben, für viele klingt es nach Luxus. Doch wer kann, schläft die ersten Tage nach der Zeitumstellung einfach eine Stunde länger. Das erleichtert die Umstellung.

4. Auf Mittagsschlaf verzichten

Wer normalerweise einen Mittagsschlaf hält, sollte darauf nach der Zeitumstellung eine Woche lang verzichten. So ist man abends früher müde und schläft nachts besser.

5. Abends keine schweren Mahlzeiten

An den ersten Abenden nach der Zeitumstellung sollte man nicht zu schwer essen. Denn ein voller Magen kann einen um den Schlaf bringen. Gleiches gilt für koffeinhaltige Getränke. So kommt der Körper besser zur Ruhe.

6. So gelingt die Umstellung bei Babys und Kleinkindern

Babys und kleinen Kindern fällt es oft besonders schwer, vom gewohnten Rhythmus abzuweichen. Mit ihnen beginnt man daher am besten schon einige Tage vor dem Wechsel auf die Sommerzeit mit der sanften Umstellung. Mahlzeiten und Schlafzeiten sollten dafür Tag für Tag (bei Babys alle zwei Tage) um zehn Minuten nach vorn verschoben werden. So können sich die Kinder stressfrei an die neue Zeit gewöhnen.

Auch für kleine Kinder empfiehlt sich an den ersten Tagen nach der Umstellung abends leichte Kost. Zudem sorgt tagsüber viel frische Luft dafür, dass sie am Tag nicht so müde sind und abends besser einschlafen können.

Zeitumstellung auch Thema für die Politik

Über die Zeitumstellung wird lange gestritten. Die EU-Kommission wollte die Abschaffung. Aber auch 2021 wird die Zeitumstellung nicht abgeschafft. Die EU-Staaten können sich nicht auf eine neue Regelung einigen.

(cla)