• Bei erhöhten Blutfettwerten werden oft Statine verschrieben
  • Doch wie wirksam sind sie wirklich? Und welche Risiken gibt es?
  • Ein Experte erklärt, welche Fehler bei Cholesterinsenkern zu vermeiden sind

Es sind Zahlen, die zu denken geben: Allein in Deutschland haben nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts knapp 60 Prozent der Erwachsenen erhöhte Blutfettwerte. Diese Werte sind sowohl auf genetische als auch durch den Lebensstil bedingte Faktoren zurückzuführen. Obwohl es dabei selten zu erkennbaren Symptomen kommt, sind die langfristigen Folgen des erhöhten Cholesterins unter Umständen dramatisch: So können unter anderem zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen auftreten, ein Engegefühl in der Brust oder gar ein Verschluss der Arterien. Das wiederum kann einen Herzinfarkt auslösen und somit tödlich sein.

Um vorzubeugen, wird den Betroffenen oft zur Einnahme von sogenannten Statinen geraten. Dabei handelt es sich um ein Medikament, dass zur Senkung des Cholesterinwertes beiträgt. Dennoch gibt es bei der Einnahme der Statine einiges zu beachten. Im Interview erklärt Prof. Dr. Dobromir Dobrev, Pharmakologe und Leiter des Instituts für Pharmakologie des Universitätsklinikums Essen, wie wirksam Statine wirklich sind, worauf man bei der Einnahme achten muss und welche negativen Aspekte in seltenen Fällen drohen können.