In Deutschland sind Herzkrankheiten weitverbreitet und stellen eine der häufigsten Todesursachen dar. Laut dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung sterben jährlich mehr als 300.000 Menschen an Herzkreislauferkrankungen. Einen bedeutsamen Risikofaktor stellt dabei ein zu hoher Cholesterinspiegel im Blut dar. „Doch auch Triglyceride sollten beachtet werden“, sagt Hon.-Prof. Dr. Martin Merkel, Facharzt für Innere Medizin, Endokrinologie und Diabetologie.

Triglyceride zählen ebenfalls wie Cholesterin zu den wichtigsten Blutfetten und werden vor allem durch die Nahrung aufgenommen. „Enthält das Blut zu viel davon, steigt das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall, vor allem dann, wenn auch erhöhte LDL-Cholesterinwerte gemessen werden“, sagt der Facharzt. Diese Kombination kann nämlich die Ablagerung von Plaque in den Arterien begünstigen und so die Durchblutung einschränken. Doch es gibt auch gute Nachrichten. Denn anders als Cholesterin lassen sich Triglyceride relativ leicht senken. Wie das funktioniert, lesen Sie hier.

Triglyceride: Ab diesen Werten wird es riskant