Trinkgelder sind steuerlich absetzbar

Patienten, die während einer ärztlich verordneten Kur Trinkgelder an Masseure oder Therapeuten zahlen, können diese Ausgaben steuerlich absetzen. Laut einer Entscheidung des Bundesfinanzhofs (BFH) zählen solche Gelder zu den unmittelbaren Krankheitskosten und sind daher als außergewöhnliche Belastungen abziehbar. Eine einzige Voraussetzung muss jedoch erfüllt sein: Der jeweilige Empfänger des Trinkgeldes muss namentlich genannt werden. (BFH, AZ: III R 240/94, BSBl 1997 II, 346). Natürlich können Kurgäste die Höhe der Trinkgelder nicht beliebig nach oben schrauben. Die Zahlungen müssen angemessen sein und sollten den Rahmen des Üblichen nicht sprengen. Das Finanzgericht Niedersachsen hat dazu ein Urteil gefällt und hält darin die Höhe von drei Prozent der Kurkosten für angemessen. (AZ: 10 K 14/00)

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