Uraufführung von "Elster und Parzival"

Mit einem Patent auf die unversenkbare Gitarre fing alles an. Francois Baschet wollte Bildhauer werden, sein Bruder Bernard studierte Ingenieurswissenschaften. Gemeinsam wurden sie zu den kreativsten und vielseitigsten Instrumentenerfindern. Seit 1952 bauen sie in ihrem Atelier in Paris Klangskulpturen, die auch als neue Musikinstrumente fungieren. Für Paul Hertel, den Wiener Komponisten, schufen die Beiden den Cristal, eine Art Glasharfe, und den magischen Schild. Er steht im Zentrum der Oper "Elster und Parzival" für

das KinderMusikTheater der Deutschen Oper Berlin, die am 29. März für Menschen ab acht uraufgeführt wird.

Komponist Paul Hertel und Regisseur Paul Flieder erzählenden alten Grals- und Parzival-Mythos auf eine spielerische Weise. Sie jonglieren zwischen neuer Dichtung und dem Epos des Wolfram von Eschenbach.

Die Handlung: Ein Junge sitzt am Computer. Er spielt Krieg. Die Mutter will ihn davon abhalten. Ohne Erfolg. Plötzlich zieht es den Jungen ins Spiel hinein . . .

Uraufführung "Elster und Parzival", KinderMusikTheater von Paul Hertel (Musik) und Paul Flieder (Text) Musikalische Leitung: Kevin McCutcheon Inszenierung und Bühnenbild: Paul Flieder Kostüme: Dorothea Katzer Dramaturgie: Curt A. Roesler Junge/Parzival: Yosep Kang Freundin/Elster: Raquela Sheeran Mutter/Cundrie: Laure de Marcellus Schwarzer Ritter/Wanderer / Drache: Peter Klaveness Amfortas / Klingsor: Chong-Boon Liau