Feenwelt und Coolness der Gegenwart

Shakespeares Komödie um Elfen und Esel - "Ein Sommernachtstraum" - nimmt der Schweizer Choreograf Heinz Spoerli zum Anlass, eine Synthese zu erschaffen zwischen der Shakespeare-Zeit, dem Zeitalter der Romantik (in den Szenen in der Feenwelt zur Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy repräsentiert) und der "Coolness" unserer Gegenwart mit der psychedelisch anmutenden Minimalmusik des "Concerto for Violin and Orchestra" von Philip Glass.

"Von besonderem Reiz für mich ist Shakespeares Vorstellung von der Liebe - sie reibt sich an der heutigen Wirklichkeit. Modern hingegen ist die Austauschbarkeit der Liebespaare, diese Variationen der Partner, in denen fast etwas Minimalistisches liegt", sagt Spoerli.

Ein Sommernachtstraum, Choreografie/Inszenierung: Heinz Spoerli

Musik:

Felix Mendelssohn Bartholdy / Philip Glass / Steve Reich Musikalische Leitung:

Arturo Tamayo

Bühnenbild:

Hans Schavernoch

Kostüme: Keso Dekker Titania: Sandy Delasalle Oberon: Raimondo Rebeck Puck: Robert Wohlert Hermia: Christine Camillo Helena: Rebecca Gladstone Demetrius: Fabien Voranger Lysander: Aurélien Scannella Zettel: Jesse Garon sowie Solisten und Ballettensemble der Deutschen Oper und weitere fünf Darsteller für die Sprechrollen der Handwerker.