Silvio Varviso dirigiert den "Parsifal"

Wenn im April, passend zur Osterzeit, an der Deutschen Oper Berlin Götz Friedrichs "Parsifal"-Inszenierung aus dem Jahr 1998 wieder auf dem Programm steht, wird es eine Wiederbegegnung mit dem Dirigenten Silvio Varviso geben. Längst darf man ihn, der jahrzehntelang zu den wichtigen Dirigenten in Bayreuth gehörte, zu den Altmeistern der Wagner-Interpretation zählen. Vor allem in den achtziger Jahren war er häufig Gast an der Deutschen Oper Berlin. Jetzt kehrt er mit Wagners letztem Bühnenwerk an das Haus an der Bismarckstraße zurück. In der Titelrolle wird Robert Dean Smith zu erleben sein, der sich als jugendlicher Heldentenor an der Wiener Staatsoper, an der Bayerischen Staatsoper, am Royal Opera House Covent Garden, in Barcelona, Paris, Brüssel, Amsterdam und Tokio einen Namen gemacht hat. Seit 1999 ist er regelmäßig in Bayreuth zu Gast: als Walther von Stolzing ("Die Meistersinger von Nürnberg"), als Lohengrin und Siegmund ("Die Walküre").

Die junge japanische Mezzo-

Sopranistin Mihoko Fujimura, die schon in Graz, Tokio, München und Wien alle großen Wagner-Partien ihres Fachs gesungen hat, wurde von Generalmusikdirektor Christian Thielemann eingeladen, in der Wiederaufnahme "Der Ring des Nibelungen" die beiden Frickas, Erda und Waltraute zu übernehmen. Jetzt wird sie ihr Debüt als Kundry geben.

Richard Wagner: "Parsifal" Musikalische Leitung:

Silvio Varviso

Inszenierung: Götz Friedrich

Bühne, Kostüme:

Andreas Reinhardt

Chöre: Ulrich Paetzholdt

Amfortas: Hartmut Welker

Titurel: Peter Klaveness

Gurnemanz: Franz-Josef Selig

Parsifal: Robert Dean Smith

Klingsor: Lenus Carlson

Kundry: Mihoko Fujimura