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Astronomie: Marswinde verwehen häufiger Sand als gedacht ++ Ökologie: Magdeburg fällt 200 Bäume wegen eines Käfers ++ Freitzeitforschung: Eine App zum Abschalten: HU sucht Probanden

Marswinde verwehen häufiger Sand als gedacht

Auf dem Mars wirbeln Winde häufiger Sand auf als lange angenommen. Das schließen Astronomen um Francois Ayoub vom California Institute of Technology in Pasadena aus hochauflösenden Beobachtungen der Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter“. Die Arbeit eröffne neue Wege zur Untersuchung von Klima und Erosionsprozessen auf dem Roten Planeten, kommentiert das Fachblatt “Nature Communications”, in dem die Studie veröffentlicht ist. Die Forscher hatten Aufnahmen der HiRISE-Kamera ausgewertet.

Magdeburg fällt 200 Bäume wegen eines Käfers

In Magdeburg ist um den Fundort eines asiatischen Laubholzbockkäfers eine Quarantänezone von rund 14 Quadratkilometern festgelegt worden. Im Lauf des Oktobers würden insgesamt etwa 200 Laubbäume im Umkreis von 100 Metern um die Stelle des Befalls mit dem Schädling gefällt, sagte Petra Sperling von der Landesanstalt für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Bereits am Mittwoch waren die ersten Bäume vernichtet worden. Die Quarantänezone soll ständig kontrolliert werden.

Eine App zum Abschalten: HU sucht Probanden

Zur Langzeiterprobung einer App, die den Zugang zum Smartphone limitiert, sucht die Humboldt-Universität (HU) Berlin Studienteilnehmer. Offtime heißt die Entwicklung eines Berliner Startups, bei der Nutzer Zeiträume, Kontakte und Kommunikationskanäle gezielt einschränken oder sperren können. Ziel: Nicht permanent erreichbar zu sein. „Denn das führt zu kürzeren Erholungsphasen und verschwimmenden Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit“, sagt Professor Annekatrin Hoppe vom HU-Institut für Psychologie.