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Leishmaniose: Mögliche Überträgermücke breitet sich aus ++ Gesundheit: Sonnenschein hilft gegen Vitamin-D-Mangel ++ Studium: Studenten beklagen verschulten Lehrplan

Mögliche Überträgermücke breitet sich aus

Sandmücken, potenzielle Überträger der gefährlichen Krankheit Leishmaniose, dringen nach Norden vor. „Wir haben nun erstmals eine Sandmücken-Art in Hessen entdeckt“, wurde Sven Klimpel vom Biodiversität und Klima Forschungszentrum in Frankfurt am Montag in einer Mitteilung des Zentrums zitiert. Es handele es sich um die Phlebotomus mascittii. Die Übertragung sei noch nicht eindeutig bewiesen, die Vermutung liege aber nahe. Die Erreger können den Nasen-Rachenbereich befallen, Hautgeschwüre oder Leber-, Milz- oder Knochenmarksschäden verursachen.

Sonnenschein hilft gegen Vitamin-D-Mangel

Durch die UV-B-Strahlung der Sonne wird die Vitamin-D-Bildung im Körper angeregt. Zwischen März und Oktober reichen bei hellen Hauttypen rund zehn Minuten in der Sonne, um ausreichend davon zu bilden. Wer nur wenig draußen ist, sollte seinen Bedarf an Vitamin D über die Ernährung decken, empfiehlt Petra Ambrosius von der Gesellschaft für Information über Vitalstoffe und Ernährung (GIVE). Seefisch wie Lachs und Hering, Eier und Milch enthalte viel Vitamin D3. Pflanzliche Quellen wie Pilze enthalten Vitamin D2 in geringer Dosis.

Studenten beklagen verschulten Lehrplan

Jeder zweite Student (51,8 Prozent) beklagt einen überfrachteten Lehrplan an der Hochschule. Das hat eine Online-Befragung von Studierenden des Freien Zusammenschluss von StudentInnenschaften (fzs) ergeben. Mehr als jeder Dritte (38,7 Prozent) findet das Studium außerdem zu verschult. Sorgen macht vielen auch das Credit-Point-System. Jeder Zweite (50 Prozent) ist der Auffassung, die Leistungspunkte stünden in keinem angemessenen Verhältnis zum Arbeitsaufwand. Mehr als jeder Dritte (37,1 Prozent) beklagt zu viele Prüfungen.