Forschung

Das Erdmagnetfeld wird nicht überall schwächer

Das Erdmagnetfeld wird schwächer – zur Verblüffung von Forschern aber nicht überall, wie Daten des Satelliten-Trios „Swarm“ zeigen, die die europäische Weltraumagentur Esa bei einer Konferenz in Kopenhagen vorstellte.

Der Schutzschild vor gefährlichen Partikeln aus dem All nimmt zwar seit vielen Jahrzehnten langsam ab. „In manchen Regionen haben wir aber eine Intensivierung, zum Beispiel südöstlich von Afrika“, sagte Nils Olsen. Am stärksten nimmt das Magnetfeld dagegen in der westlichen Hemisphäre ab. Mancherorts, etwa im Südatlantik, werde das Feld sogar bis zu zehn Mal so schnell schwächer als im globalen Durchschnitt, so die Forscher. Die Satelliten „Alpha“, „Bravo“ und „Charlie“ liefern seit November Daten über Stärke, Richtung und Schwankungen des Magnetfeldes.