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IT-Sicherheit: Neue Kompetenzzentren in Berlin und Dresden ++ Weltraum: Zielkomet der Sonde „Rosetta“ spuckt Gas ++ Wildtiere: Elefanten erkennen Alter und Geschlecht von Menschen ++ Geschichte: Neue Ausstellung über das Ottonenland Sachsen-Anhalt

Neue Kompetenzzentren in Berlin und Dresden

Das Forschungsministerium stellt die Forschung im Bereich Big Data und IT-Sicherheit in Deutschland neu auf. Dazu werden in diesem Jahr zwei Big Data-Kompetenzzentren in Berlin und Dresden eingerichtet. Unter der Leitung der TU Berlin entsteht das Berlin Big Data Center (BBDC) und unter der Leitung der TU Dresden das Competence Center for Scalable Data Services and Solutions (ScaDS). Beide Vorhaben werden mit insgesamt rund 10 Millionen Euro unterstützt. „Die Datenmengen wachsen in unserer digitalen Gesellschaft rasant. Wir müssen lernen, wie wir mit ihnen richtig umgehen können“, sagte Ministerin Johanna Wanka (CDU).

Zielkomet der Sonde „Rosetta“ spuckt Gas

Der Zielkomet der europäischen Weltraumsonde „Rosetta“ hat schon in großer Entfernung von der Sonne begonnen, Gas und Staub zu spucken: Eine neue Aufnahme des Kometen 67P/Tschurjumov-Gerasimenko deutet darauf hin, dass bereits jetzt Eis vom Kometen verdampft und eine sehr dünne Atmosphäre um den Kern bildet, wie des Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung (MPS) in Göttingen mitteilte. Die Raumsonde „Rosetta“ wird Tschurjumov-Gerasimenko nach zehnjähriger Reise durch das All im August erreichen und den Kometen bis Ende 2015 auf dessen Weg um die Sonne begleiten.

Elefanten erkennen Alter und Geschlecht von Menschen

Elefanten können das Geschlecht, das Alter und sogar die Ethnie eines Menschen nur anhand der Stimme erkennen. Bei Stimmen von männlichen Kriegern reagieren sie eingeschüchtert: Die Elefantenfamilien rücken enger zusammen und ziehen sich häufig zurück. Bei Frauen- und Kinderstimmen hingegen bleiben die Tiere entspannter, berichten Forscher der britischen Universität von Sussex und des kenianischen Amboseli Elefanten-Forschungsprojekts. Für wild lebende Elefanten ist die Unterscheidung lebenswichtig: Vor allem mit nomadisch lebenden Massai geraten Elefanten in Konflikte, Angehörige der Kamba indes leben von der Landwirtschaft, dann gibt es weniger Probleme.

Neue Ausstellung über das Ottonenland Sachsen-Anhalt

Bereits im 10. Jahrhundert machten die ottonischen Herrscher Magdeburg und das Land zwischen dem Harz und der Elbe zu einem Zentrum ihrer Macht. Die Ausstellung „Ottonenland Sachsen-Anhalt: Von der Peripherie zur Zentralregion in Europa“ in Sachsen-Anhalts Landesvertretung in Berlin lädt dazu ein, Spuren der Ottonen zu erkunden. In Vorträgen ist am Donnerstag, 13.März, in der Vertretung an der Luisenstraße 18 mehr darüber zu erfahren, wie sich der Blick auf Otto den Großen immer wieder veränderte. Beginn: 19 Uhr, Einlass nur nach Anmeldung unter der Telefonnummer 030-243458-69.