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Optimismus zum Welt-Aids-Tag

Vereinte Nationen Zum Welt-Aids-Tag am 1. Dezember hat sich UN-Generalsekretär Ban Ki Moon „optimistischer als je zuvor" gezeigt. Die Welt beschleunige den Kampf gegen HIV und Aids, die Zahl der Neuinfektionen und Todesfälle sinke, ließ der Generalsekretär am Donnerstag durch das deutsche UN-Informationszentrum in Bonn mitteilen.

Solidarität Die Deutsche Aids-Hilfe rief anlässlich des Welttages zu mehr Solidarität auf. „Diskriminierung von Menschen mit HIV macht krank“, sagte Vorstandsmitglied Carsten Schatz. „Mobbing am Arbeitsplatz, Abweisung in Arztpraxen oder Termine nur am Schluss der Sprechzeit, ist auch heute für viele Menschen mit HIV Realität“, sagte Schatz.

Neuinfektionen Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts wissen lediglich 14.000 der etwa 78.000 HIV-Infizierten etwas von ihrer Erkrankung. Über 30 Prozent davon sind nach Angaben des Instituts zwischen 25 und 34 Jahre alt. Die Zahl der Neuinfektionen in Deutschland lag 2012 schätzungsweise bei 3400 – davon waren etwa 3000 Männer.

Kondome Die überwiegende Mehrheit der Jugendlichen in Deutschland benutzt beim Sex Kondome. 83 Prozent der Jungen schützen sich auf diese Weise, und auch 73 Prozent der Mädchen bestehen auf Kondomen, wie die Universität Bielefeld am Donnerstag anlässlich des Welt-Aids-Tages mitteilte. Die Umfrage stammt von 2009/2010.