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Was sich Bio nennen darf

EU-Recht Die Begriffe „bio“ und „öko“ sind nach geltendem EU-Recht geschützt. Produkte dürfen nur dann diese Siegel tragen, wenn sie nach den Richtlinien der EG-Öko-Verordnung hergestellt wurden. Diese enthält ausführliche Regelungen zum Umgang mit Düngemitteln, Pestiziden, Mindestanforderungen an Stallgrößen und Freiflächen für Nutztiere. Außerdem ist die maximale Anzahl von Tieren je Hektar geregelt sowie Futtermittel und Zusätze. Pro Hektar dürfen so 230 Legehennen, 580 Masthühner oder 14 Mastschweine gehalten werden. Dem Bundesernährungsministerium zufolge gibt es noch weitere verbindliche Regeln.

Gentechnik Bioprodukte müssen ohne Gentechnik hergestellt werden. Es dürfen keine chemischsynthetischen Pflanzenschutzmittel sowie Wachstumsregulatoren und Hormone zum Einsatz gekommen sein. Tiere sollen nur mit ökologischem, möglichst selbst erzeugtem Futter versorgt werden. Ob Betriebe diese Regeln einhalten, überprüfen unabhängige Kontrollstellen.