Medizin

Einladung zum Herzforum: Jetzt für 7. Juni anmelden

Hierzulande stirbt rund alle fünf Minuten ein Mensch am plötzlichen Herztod. Die Ursache sind in den allermeisten Fällen schnelle Herzrhythmusstörungen wie beispielsweise ein Kammerflimmern.

Herzrhythmusstörungen sind in aller Regel die Folge von Erkrankungen der Herzkranzgefäße oder des Herzmuskels. Doch auch Bluthochdruck und eine Überfunktion der Schilddrüse können dabei eine Rolle spielen.

Eine Form von Herzrhythmusstörungen ist das sogenannte Vorhofflimmern, bei dem die Vorhöfe des Herzens unregelmäßig schlagen. Weil das Vorhofflimmern im Gegensatz zum Kammerflimmern nicht unmittelbar lebensbedrohlich ist, wird diese Erkrankung oft unterschätzt. Die Symptome sind überdies recht unspezifisch: Müdigkeit, Schlafstörungen, Herzklopfen, Schwindel, Ohnmachtsanfälle oder die bewusste Wahrnehmung des eigenen Herzschlags. Die meisten Vorhofflimmer-Attacken werden von den Patienten indes gar nicht bemerkt.

Immerhin 300 000 Menschen sind in Deutschland vom Vorhofflimmern betroffen. Die eigentliche Gefahr ist für sie eine deutliche Erhöhung des Risikos für einen Schlaganfall. Durch das ungleichmäßige Schlagen der Vorhöfe können sich nämlich an der Herzwand leichter Blutgerinnsel festsetzen. Wenn sich diese ablösen und über die Blutbahn in das Gehirn gelangen, können sie dort zu Verschlüssen von Gefäßen führen und damit einen Schlaganfall auslösen. Menschen mit Vorhofflimmern haben ein fünffach höheres Risiko für Schlaganfälle, und bei nahezu jedem dritten Schlaganfallpatienten wird bei der Untersuchung in der Klinik festgestellt, dass er bereits unter Vorhofflimmern litt.

Verengungen in den Herzkranzgefäßen können dazu führen, dass das Herz mehr Kraft zum Pumpen aufwenden muss, wodurch sich die Herzwand verdickt und sich der linke Vorhof vergrößert. Dies wiederum fördert das Entstehen von Vorhofflimmern.

Auf dem 5. Medizinforum der Friede-Springer-Herzstiftung steht am 7. Juni das Thema Vorhofflimmern im Vordergrund. Namhafte Experten werden den aktuellen Stand der Forschung und Praxis referieren sowie die heute zur Verfügung stehenden Behandlungsmethoden erklären.

Wenn Sie als Leser der Berliner Morgenpost am Medizinforum zum Thema Vorhofflimmern teilnehmen möchten, dann melden Sie sich bitte mit dem unten stehenden Coupon an. Dort können Sie auch eine Frage einreichen, die Sie besonders interessiert. Auf dem Forum werden dann möglichst viele dieser Fragen von den Experten beantwortet. Einige Tage später werden in der Berliner Morgenpost die wichtigsten Antworten zum Nachlesen veröffentlicht.