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Gesundheit: Jeder Deutsche verbraucht fünfeinhalb Tuben Zahnpasta

Gesundheit

Jeder Deutsche verbraucht fünfeinhalb Tuben Zahnpasta

Die Deutschen putzen offenbar öfter und gründlicher ihre Zähne. Zumindest steigt der Pro-Kopf-Verbrauch an Zahnpasta, Zahnbürsten und Zahnseide weiter an. Das geht aus dem aktuellen Statistischen Jahrbuch der Bundeszahnärztekammer hervor. 2009 wurden demnach 5,4 Tuben Zahnpasta auf durchschnittlich 2,6 Zahnbürsten gedrückt. 2005 waren es noch 4,9 Tuben und 2,3 Bürsten gewesen. Empfohlen werden jedoch gut sieben Tuben und vier Bürsten.

Astronomie

Aktiver Eisvulkan auch auf Saturn-Mond Titan

Die amerikanisch-europäische "Cassini"-Weltraumsonde hat neue Hinweise für die Existenz von Eisvulkanen auf einem Saturnmond entdeckt. Eine dreidimensionale Karte von der Oberfläche des Titan zeige Erhebungen, die dem Ätna in Italien ähnelten, teilte die US-Weltraumbehörde Nasa mit. Die Sonde hatte bereits 2005 auf dem Saturnmond Enceladus Anzeichen für aktive Eisvulkane gefunden. Die neuen Aufnahmen seien "bisher die bei Weitem besten Beweise für eine vulkanische Topografie, die auf einem Eis-Trabanten je dokumentiert wurden", so Jeffrey Kargel von der Universität von Arizona.

Tiere

Ausgestorben geglaubter Fisch in Japan erneut entdeckt

Ein japanischer Wissenschaftler hat eine seit 70 Jahren als ausgestorben geltende Fischart wiederentdeckt. Die in Japan vorkommende Lachsart mit dem japanischen Namen Kunimasu lebe in einem See nahe des Vulkans Fudschi, sagte Professor Tetsuji Nakabo von der Universität Kyoto gestern. Sein Team habe die Fischart im Saiko-See entdeckt, der rund 500 Kilometer südlich des Sees liege, in dem sie ursprünglich vorgekommen sei. Zuvor war vermutet worden, dass ein Projekt zur Energiegewinnung im See 1940 dazu geführt hatte, dass der Kunimasu ausstarb. Nun müsse dafür gesorgt werden, dass der Fisch geschützt werde. Derzeit gebe es im Saiko-See genügend Exemplare des Fisches.

Internet

Datenbank informiert über Nano-Produkte

Verbraucher können sich ab sofort online in einer Datenbank über Produkte mit Nano-Partikeln informieren. Zu finden sind mehr als 200 Kosmetika, Lebensmittelverpackungen oder Textilien, in denen Nano-Teilchen versteckt zum Einsatz kommen, erläutert die Umweltorganisation BUND, die die Datenbank (http://bund.net/nanodatenbank) betreibt. Verbraucher seien aufgerufen, auf weitere Produkte hinzuweisen. Bislang gebe es keine Kennzeichnungspflicht für Nano-Bestandteile. Die Risiken für die Gesundheit seien noch nicht geklärt. Die Organisation geht davon aus, dass einige Nano-Materialien aufgrund ihrer Winzigkeit giftig wirken und die Blut-Hirn-Schranke überwinden können.