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Gesundheit: Mehr als zwei Bier können den Schlaf stören

Gesundheit

Mehr als zwei Bier können den Schlaf stören

Schon mehr als zwei halbe Liter Bier können den erholsamen Schlaf beeinträchtigen. Schlafstörungen treten bereits ab 0,6 Gramm Alkohol pro Kilogramm Körpergewicht auf - bei 70 Kilogramm Gewicht entspreche das etwa einem Liter Bier oder drei Gläsern Wein à 0,15 Liter, rechnet die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände in Berlin vor. Ein "alkoholischer Schlummertrunk" sei ab einer bestimmten Menge daher keine gute Idee.

Klima

Ungewöhnlich großer Eisberg südlich von Australien

Australische Wissenschaftler haben auf halbem Weg zwischen Australien und der Antarktis einen großen Eisberg entdeckt. Der 50 Meter hohe und 500 Meter lange Eisberg sei von Arktis-Forschern auf der Insel Macquarie gesichtet worden, 1500 Kilometer südöstlich von Tasmanien, sagte Glaziologe Neal Young. Vermutlich handle es sich um einen von mehreren Teilen des Ross-Schelfeises, die sich von 2000 bis 2002 gelöst hätten. Es sei ungewöhnlich, dass so weit im Norden ein Eisberg gesichtet werde. Die Forscher vermuten, dass er in den nächsten Wochen zerbrechen und schmelzen wird.

Baden-Württemberg

Neuartige Erlebniswelt für junge Forscher öffnet

Nach 18 Monaten Bauzeit öffnet heute das Wissenschaftszentrum Experimenta in Heilbronn seine Pforten. Eine Lern- und Erlebniswelt rund um Naturwissenschaften und Technik erwartet die Besucher auf 7500 Quadratmetern Fläche. Rund 16 Millionen Euro investierte die Stadt Heilbronn, unterstützt vom Land Baden-Württemberg. Mit weiteren 14 Millionen beteiligte sich die Dieter-Schwarz-Stiftung. Die aus den Gewinnen der Unternehmen Lidl und Kaufland finanzierte Stiftung will auch Defizite im laufenden Betrieb ausgleichen. 100 000 Besucher jährlich erwarten die Betreiber.

Raumfahrt

Satellit "Rosetta" rast an der Erde vorbei

Der Esa-Satellit "Rosetta" ist gestern zum dritten Mal seit seinem Start 2004 an der Erde vorbeigerast, teilte die Europäische Raumfahrtagentur Esa mit. Die Sonde fliegt zum Kometen Tschurjumow-Gerasimenko, den sie 2014 erreichen soll. Dann werde ein Landegerät ausgesetzt. Bereits 2005 und 2007 nutzte "Rosetta" die Anziehungskraft der Erde, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Diesmal beschleunigte der Kometenjäger auf 48 000 km/h.