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Gesundheit: Federbetten für Asthmatiker besser als Synthetik

Federbetten für Asthmatiker besser als Synthetik

Asthmatiker sollten lieber in Federbetten als in synthetischem Bettzeug schlafen. Bettdecken mit echten Federn enthalten weniger Beta-Glucan. Darauf weist der Bundesverband der Pneumologen hin. Das Polysaccharid Beta-Glucan fördere Entzündungen, was für Asthmatiker mit ihren vorübergehend oder dauerhaft entzündeten Bronchien gefährlich sei. Beta-D-Glucan aktiviert die sogenannten Makrophagen - das sind die Fresszellen des Immunsystems. Zugleich stimuliere Beta-D-Glucan die Bildung von Antikörpern und weiteren Immunzellen, was für Patienten mit allergischem Asthma und somit übersteigerten Immunreaktionen problematisch sein könne.

Gezeter im Wald: Dachse haben Paarungszeit

Heiseres Schreien und lautes Gezeter: Wer derzeit beim Abendspaziergang am Waldrand Derartiges hört, muss sich nicht fürchten. Dahinter stecken meist Dachse, erklärt der Deutsche Jagdschutz-Verband. Bei den Tieren herrscht Paarungszeit - auch Ranzzeit genannt -, und beim Liebesspiel geht es nicht leise zu. Zu sehen bekommen Spaziergänger das nur selten: Dachse sind sehr scheu.

Vögel in Australien werden durch Erderwärmung kleiner

Vögel in Australien haben im Lauf des vergangenen Jahrhunderts an Größe verloren. Ein Vergleich von acht Vogelarten zeigte, dass heutige Tiere bis zu vier Prozent kleiner als ihre Vorfahren seien, sagte Janet Gardner von der Australischen Nationaluniversität (ANU) in Canberra. Die Vögel passen sich offenbar durch kleinere Körper an die Erderwärmung an, um die Beanspruchung durch Wärme zu verringern. Die Forscher verglichen heutige Vogelkörper mit ausgestopften Tieren aus Museen.

Zu viel Fruchtzucker kann Magenschmerzen auslösen

Zu viel Fruchtzucker kann der Verdauung zu schaffen machen. Denn der Darm nimmt große Mengen nicht immer vollständig auf, erläutert die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Bauchschmerzen, Blähungen oder Durchfall können die Folge sein. Gesünder als Haushaltszucker ist Fruchtzucker auch nicht: Er enthält genau so viele Kalorien.

Dunkle Schokolade schützt auch nach Herzinfarkt

Schokolade beugt Herzproblemen vor, ist aber auch gut nach einem Herzinfarkt. Wer zwei- bis dreimal pro Woche dunkle Schokolade esse, habe eine dreimal geringere Wahrscheinlichkeit, in den Folgejahren an Infarkt zu sterben, schreiben schwedische Forscher im "Journal of Internal Medicine". Ursache seien vermutlich die Antioxidantien im Kakao. Diese schützen vor freien Radikalen, vor Molekülen, die Zellen schädigen.