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Archäologie: Funde auf Schlachtfeld

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Funde auf Schlachtfeld

Das neu entdeckte römische Schlachtfeld bei Oldenrode im niedersächsischen Kreis Northeim ist größer als zunächst angenommen. Nach jüngsten Untersuchungen sei das Areal, auf dem sich Römer und Germanen vor rund 1800 Jahren ein Gefecht lieferten, fast zwei Kilometer lang und mehrere Hundert Meter breit, sagte Northeims Kreisarchäologin Petra Lönne gestern. Mithilfe von Metallsuchgeräten hatten die Archäologen mehr als 800 Ausrüstungsgegenstände römischer Soldaten und germanische Waffen entdeckt. Bei einer ersten Grabung Ende März seien zahlreiche spektakuläre Funde gemacht worden.

Erstes Klon-Kamel der Welt

Wissenschaftler im arabischen Emirat Dubai haben erstmals erfolgreich ein einhöckriges Kamel geklont. Die Dromedar-Dame namens Indschas sei am 8. April zur Welt gekommen. "Sie ist das erste geklonte Kamel der Welt", sagte Nisar Wani vom Institut für Kamel-Fortpflanzung. Der Klonerfolg ermöglicht es den Forschern, die Gene laufstarker und hochwertige Milch produzierender Kamele für die Zucht zu erhalten. Indschas ist der Klon eines Kamels, das 2005 wegen seines guten Fleisches geschlachtet wurde.

200 Millionen bei Facebook

Facebook hat mehr Einwohner als Brasilien oder Japan: Das 2004 in den USA gegründete Vernetzungsportal hat jetzt die Schwelle von 200 Millionen registrierten Nutzern genommen, und ein Ende des Wachstums ist nicht in Sicht. Nach einer Schätzung der Internet-Marktforscher von comScore sind nur etwa 130 Millionen aktive Nutzer. Etwa 70 Prozent der registrierten Nutzer leben außerhalb der USA. Der durchschnittliche Facebook-Nutzer ist mit 120 "Freunden" verbunden.

Gegen Schweine-Patent

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace erhebt mit rund 5000 Verbänden und Einzelpersonen Einspruch gegen ein Patent auf Schweinezucht (EP 1651777) beim Europäischen Patentamt. Die Unterlagen sollen der Behörde heute bei einer Großdemonstration in München überreicht werden, kündigte Greenpeace an. Unterstützt wird die Aktion auch vom katholischen Hilfswerk Misereor und der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft.