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Bekleidung: Umsatz der Modekette H&M erhöht sich spürbar ++ Banken: Bundesbank-Chef will Bargeld erhalten ++ Luftfahrt: Lufthansa verfehlt eigene Sparziele

Umsatz der Modekette H&M erhöht sich spürbar

Die Modekette Hennes & Mauritz (H&M) hat ihren Umsatz im zweiten Quartal überraschend deutlich gesteigert. Die Erlöse kletterten von März bis Mai um 21 Prozent auf rund 4,94 Milliarden Euro und damit stärker als erwartet, wie der schwedische Konzern am Montag mitteilte. Die schwache Krone habe zudem für positive Effekte im Auslandsgeschäft gesorgt. Details zum Geschäftsverlauf will H&M am 25. Juni vorlegen.

Bundesbank-Chef will Bargeld erhalten

Bundesbank-Chef Jens Weidmann hat sich vehement gegen eine Abschaffung des Bargelds ausgesprochen. Auf einem Symposium in Frankfurt wandte sich er sich am Montag gegen Argumente, die mit einem solchen Schritt die Konjunktur ankurbeln wollen. Weidmann unterstrich dagegen, jeder solle in der Form bezahlen können, die er bevorzuge. Einige Volkswirte hatten sich dafür ausgesprochen, Scheine und Münzen abzuschaffen.

Lufthansa verfehlt eigene Sparziele

Die Lufthansa hat mit ihrem Sparprogramm „Score“ die hochgesteckten Ziele nicht erreicht. Wegen starker „Gegenläufer“ etwa bei Treibstoffpreisen und Ticketerlösen werde man das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für 2015 voraussichtlich um rund 800 Millionen Euro statt der vorgesehenen 1,5 Milliarden Euro steigern, berichtete Projekt-Manager Jörg Beißel in der Mitarbeiterzeitung „Lufthanseat“.