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Brandenburg: Poststreik wird auf Zusteller ausgeweitet ++ Deutsche Bank: Hinweise auf Vorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter nach Razzia

Poststreik wird auf Zusteller ausgeweitet

Der unbefristete Streik bei der Deutschen Post in Berlin und Brandenburg soll am Donnerstag ausgeweitet werden, sagte Verdi-Gewerkschaftssekretär Detlef Conrad. Neben den seit Dienstag streikenden Zustellern im Berliner Brief- und Paketdienst sollen dann auch Zusteller in Teilen Brandenburgs zur Arbeitsniederlegung aufgerufen werden. Bereits seit Montag streiken Mitarbeiter in den fünf Briefbearbeitungszentren in Berlin-Tempelhof, Schönefeld, Stahnsdorf, Hennigsdorf und Cottbus. Die Auswirkungen auf die Zustellung sind unterschiedlich, weil die Post Aushilfskräfte einsetzt. Ein kleinerer Teil der Sendungen wurde am Dienstag verspätet zugestellt. In dem Tarifkonflikt geht es um die Arbeitsbedingungen von rund 14.000 Beschäftigten. Vor allem wird über die schlechtere Bezahlung bei 49 neu gegründeten regionalen Gesellschaften für die Paketzustellung gestritten.

Hinweise auf Vorwürfe gegen Ex-Mitarbeiter nach Razzia

Nach der Razzia bei der Deutschen Bank gibt es Hinweise, dass zumindest ehemalige Mitarbeiter des Instituts in Steuerbetrug mit Aktiengeschäften verwickelt waren. Nach Informationen der „Süddeutschen Zeitung“ geht es um zwei oder drei frühere Manager der Bank, die sich mit einer Gesellschaft in Luxemburg selbstständig gemacht haben sollen. Dort sollen sie sogenannten Cum-Ex-Geschäfte betrieben haben, mit denen Steuerrückerstattungen erschlichen wurden. Die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt wollte den Bericht am Mittwoch nicht kommentieren und auch sonst keine weiteren Angaben machen. Die Behörde will sich voraussichtlich am Donnerstag zu Details der Durchsuchungen äußern. Am Dienstag hatten Ermittler Büroräume der Bank in Frankfurt durchsucht. Nach Angaben der Bank seien heutige Beschäftigte nicht beschuldigt.