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Lebensmittel: Rewe will Amazon nicht das Online-Geschäft überlassen ++ Deutsche Post: Keine Lösung im Tarifkonflikt

Rewe will Amazon nicht das Online-Geschäft überlassen

Die Supermarktkette Rewe will ihr Onlinegeschäft weiter ausbauen. Neben den bereits vorhandenen E-Commerce-Shops für Wein und für Tierbedarf – weinfreunde.de und zooroyal.de – plant der Handelsriese auch ein Internetangebot für Kosmetik, wie Rewe-Chef Alain Caparros der „Wirtschaftswoche“ verriet. Auch wurde der Onlinebestellservice rewe.de ausgebaut und liefere Lebensmittel jetzt in 70 Städten, darunter Berlin, aus. „Wir müssen dabei sein, sonst nehmen uns andere das Geschäft ab“, sagte Caparros mit Blick auf Amazon.

Keine Lösung im Tarifkonflikt

Im Tarifkonflikt bei der Deutschen Post zeichnet sich nach mehreren Wochen Warnstreiks und fünf erfolglosen Verhandlungsrunden weiter keine Lösung ab. Zwar seien in der sechsten Tarifrunde am 1. und 2. Juni alle Optionen offen, sagte ein Verdi-Sprecher. Anzeichen für eine schnelle Lösung gebe es aber nicht. Scheitern die Gespräche, sind bundesweite unbefristete Streiks nicht mehr ausgeschlossen. Zuletzt hatte Verdi immer wieder zu Warnstreiks aufgerufen.