Bilanz

Karstadt-Spitze sieht erste Erfolge des Sanierungskonzepts

Das Sanierungskonzept für die Kaufhauskette Karstadt zeigt nach Angaben des Unternehmens erste Erfolge.

Die Ergebnisverbesserungen seien bereits „deutlich spürbar“, heißt es in einer Information der Konzernspitze an die Mitarbeiter. Die Personal- und Sachkosten seien um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag gesenkt worden, „so dass sich unser Ergebnis zum Vorjahr deutlich verbessert hat.“ Die Marge stieg demnach im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozentpunkte.

Auch die Cash-Situation sei um einen fast dreistelligen Millionenbetrag höher, wodurch „deutliche Handlungsspielräume“ entstanden seien. „Insgesamt liegen wir mit diesen Ergebnissen aktuell besser als unsere ambitionierte Planung“, heißt es in der Mitteilung, über die zunächst die „Bild“ und die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ berichtet hatten. Anlass für die Information der Mitarbeiter waren Berichte über eine mögliche Übernahme der Warenhauskette Kaufhof durch den Karstadt-Eigentümer René Benko. „Wir brauchen den Kaufhof nicht zum Überleben. Wir sind selbst sehr stark und eigenständig“, erklärte die Karstadt-Führung dazu. Eigentümer Benko stehe „ohne Einschränkung“ zu Karstadt und sein Interesse gelte „einer nachhaltigen Gesundung unseres Unternehmens“.