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Umfrage: Familienunternehmer sind sehr optimistisch ++ Apple: Mehr Umweltschutz bei Produktion in China geplant ++ Einzelhandel: Rewe verbannt umstrittenen Unkrautvernichter ++ Sparvorgaben: Europäische Fluglotsen drohen mit Streik

Familienunternehmer sind sehr optimistisch

Die Familienunternehmen in Deutschland strotzen vor Zuversicht. Das jedenfalls legt eine Umfrage unter 400 Unternehmen nahe, die der Bundesverband der Deutschen Industrie, die Deutsche Bank und das Institut für Mittelstandsforschung Bonn in Auftrag gegeben hatten. Gut 60 Prozent der befragten Unternehmen erwarten, dass sich ihr Geschäft in den nächsten zwölf Monaten gut bis sehr gut entwickelt. Keine der Firmen erwartet demnach eine schlechtere Entwicklung.

Mehr Umweltschutz bei Produktion in China geplant

Der US-Konzern Apple will bei seinen chinesischen Lieferanten für den Einsatz nachhaltiger Forstwirtschaft bei der Produktion von Papier werben. Zudem sollten die Vertragshersteller zur Energieversorgung ihrer Fabriken erneuerbare Energien einsetzen, sagte Konzernchef Tim Cook. Apple setze ein Zeichen, indem es in zwei chinesische Solarprojekte investiere, die mehr Energie produzierten, als das Unternehmen für seine Geschäfte und Büros in China benötige.

Rewe verbannt umstrittenen Unkrautvernichter

Die Kölner Rewe-Gruppe will Unkrautvernichter mit dem umstrittenen Wirkstoff Glyphosat aus den Regalen der bundesweit 350 Toom-Baumärkte verbannen. Der Beschluss werde spätestens zum 30. September dieses Jahres umgesetzt. Seit Montag bestehe zudem nicht mehr die Möglichkeit, derartige Produkte nachzubestellen. Die Verbraucherschutzminister in Deutschland hatten den Bund zu einem Verbot von Pflanzenschutzmitteln mit dem möglicherweise krebserregenden Wirkstoff aufgefordert.

Europäische Fluglotsen drohen mit Streik

Europas Fluglotsen erwägen gemeinsame Streiks, um gegen EU-Sparvorgaben bei der Flugsicherung vorzugehen. Die Vorgaben der Europäischen Union auf dem Weg zu einem einheitlichen Luftraum „Single European Sky“ hätten in den meisten Ländern zu völlig unrealistischen Planungen geführt, die nun auch noch für viele Staaten als nicht weitgehend genug kritisiert würden, teilte die Gewerkschaft der Flugsicherung am Montag in Frankfurt mit.